KreisEL
Laufzeit 01.04.2026 bis 31.03.2029
KreisEL: Die Zukunft der Elektronikbranche ist zirkulär und ressourceneffizient!
Unterstützung des Transitionsprozesses der Elektronikbranche auf dem Weg in die Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft für die Regionen Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen.
Das Projekt KreisEL begleitet den Wandel der Elektro(nik)branche hin zu mehr Ressourceneffizienz und nachhaltiger Kreislaufwirtschaft.
Dafür nehmen wir in den Industrieregionen Ostwestfalen-Lippe (OWL) und Südwestfalen (SWF) die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick, um zu unterstützen, dass
- Materialien, Komponenten und Produkte kreislauffähiger werden,
- die Lücke zwischen Herstellung und Verwertung besser geschlossen wird und
- innovative und resiliente Geschäftsmodelle auf den Weg gebracht werden,
- neue Wertschöpfungsnetzwerke initiiert werden.
Unsere Ausgangslage
Mit rund 162.000 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von über 42 Milliarden Euro ist die Elektro- und Elektronikbranche erfolgreich etabliert. Während OWL als Kompetenzzentrum für Industrieelektronik und Automatisierungstechnik gilt, besticht Südwestfalen durch seine Expertise in der Automobil- und Medizinelektronik sowie der modernen Gebäudesystemtechnik.
Globale Herausforderungen wie volatiler Protektionismus, steigende Energie- und Arbeitskosten sowie die zunehmende Knappheit kritischer Rohstoffe gefährden die Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig erhöhen gesetzliche Rahmenbedingungen wie der europäische Green Deal, die Ökodesignrichtlinie (ESPR) und der kommende Digitale Produktpass stark den Handlungsbedarf für die Unternehmen. KreisEL setzt hier an, um aus diesen Herausforderungen echte Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Ein ganzheitlicher Ansatz
Wir betrachten die Elektronikbranche unter dem ganzheitlichen Blickwinkel eines Wertschöpfungssystems mit seinen Akteuren und Produkten.
B2B Hersteller Unternehmen
| B2C Hersteller Unternehmen
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Unsere Ziele setzen wir entlang eines strukturierten Prozesses um und bieten damit vielfältige Mitwirkungspunkte und Angebote:
Identifikation von Handlungsschwerpunkten
- Analyse der Stoffströme und Identifikation kritischer Ressourcenpfade
- Ableitung praxisorientierter Handlungsalternativen für die regionale Branche
Information, Sensibilisierung & Qualifizierung
- Vernetzung der Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette
- Nutzung von physischen und virtuellen Formaten (Enterprise Metaverse) zur Wissensvermittlung wie Fachveranstaltungen und -workshops, Erfahrungsaustausch, Next-Practice Beispiele, Checklisten, Initiierung neuer F&E Kooperationen & Akteursmapping
Forschung, Lehre & Fachkräfte von morgen
- Integration der Anforderungen an Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz in die akademische Ausbildung und Weiterbildungsformate
- Sicherstellung, dass die Fachkräfte der Zukunft das „Circular Thinking“ bereits im Studium verinnerlichen
Überregionaler Transfer & Aktivierung
- Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren der jeweiligen regionalen Entwicklungsstrategien
- Aufbau und Stärkung von Kooperationen über die Projektgrenzen hinaus
Ausblick & Nutzen für die Region
Wir wollen zeigen, dass Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz Treiber für neue, resiliente Geschäftsmodelle und technologische Innovationen sind.
Möchten Sie mehr erfahren oder Ihr Unternehmen aktiv in den Transitionsprozess einbringen?
Ansprechpartnerinnen: Ute Rummel und Ulrike Künnemann
Das Konsortium besteht aus:
- InnoZent OWL e.V. (Konsortialführung)
- INZIN Institut
- GWS Märkischer Kreis
- HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG
- Fachhochschule Südwestfalen
Auftakttreffen KreisEL am 29.05.2026 beim INZIN e.V. in Düsseldorf
v.l. Konstantin Saure, INZIN e.V.; Dr. Ewa Harlacz, INZIN e.V.; Prof. Dr.-Ing. Sven Exnowski, Fachhochschule Südwestfalen; Ute Rummel, InnoZent OWL e.V.; Marcel Krings, Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH; Ulrike Künnemann, InnoZent OWL e.V.; Matthias Werle, Fachhochschule Südwestfalen; Raphael Bechler, Fachhochschule Südwestfalen; Jörg Siegmann, HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG GmbH; Karl-Josef Reuther, HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG GmbH; Prof. Dr. Martin Faulstich, INZIN e.V.
nicht im Bild: Claudia Klein & Christian Eitze, HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG GmbH
Wir werden von 21 weiteren assoziierten Partnern unterstützt:
Multiplikatoren
- Effizienz-Agentur NRW, Duisburg
- IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
- IHK Lippe zu Detmold
- IHK Arnsberg Hellweg-Sauerland
- SIHK zu Hagen
- Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH
- Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH, Meschede
Verbände / Vereine Elektronik & Entsorgung
- VDE Bergisch Land - Südwestfalen – Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.
- Gebäudetechnik Südwestfalen e.V., Hagen
- Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen, Altena
- Kunststoff Institut Lüdenscheid
- Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW (FEH NRW), Dortmund
Hochschulen und Forschung
- Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
- Universität Bielefeld - AG Kognitronik & Sensorik
- Universität Paderborn - KTP Kunststofftechnik
- Hochschule Hamm-Lippstadt
- Fraunhofer ENAS, Paderborn
- wisnet innovation research institute e.V. (WIRI), Hagen
Wirtschaft
- Weidmüller Interface GmbH & Co. KG, Detmold
- HEB GmbH Hagener Entsorgungsbetrieb
- REMONDIS Elektrorecycling GmbH, Lünen
Das Projekt KreisEL wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 gefördert.
Ansprechpartnerinnen
Ulrike Künnemann
Projektleitung | Zirkuläre Wertschöpfung, Digitalisierung, Projektentwicklung
Telefon: +49 5251 2055 - 915