InnoZent OWL Mitglied insensiv - Intelligente Bildverarbeitung als Systemkompetenz
Die Anforderungen an moderne Kameratechnologien steigen kontinuierlich: Sie müssen präzise, effizient und gleichzeitig nachhaltig arbeiten. Besonders in sensiblen Bereichen wie der Umweltüberwachung, bei Rücknahmeprozessen oder industrieller Qualitätssicherung sind Standardlösungen oft nicht mehr ausreichend. Intelligente Systeme, die flexibel und zuverlässig komplexe Aufgaben übernehmen, gewinnen daher an Bedeutung. Die insensiv GmbH aus Bielefeld, in Deutschland Marktführer für Erkennungstechnologie zur Verifizierung von Pfandgebinden am Leergutautomaten, zeigt mit innovativer Bildverarbeitung, wie solche Herausforderungen gelöst werden können – und das über die klassische Automatisierung hinaus.
Viele Unternehmen sehen sich heute mit steigender Prozesskomplexität, verschärften Vorschriften und knapper werdenden Ressourcen konfrontiert. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Effizienz. Gerade in der Lebensmittelindustrie oder der Umwelttechnik sind Systeme gefragt, die komplexe Problemstellungen intelligent überwinden und dennoch einfach in bestehende Abläufe integriert werden können. Hier setzt insensiv an: Die kamerabasierten Erkennungskomponenten von insensiv sorgen beispielsweise im Kontext der Verifizierung von pfandhaltigen Getränkeverpackungen dafür, dass in Supermärkten auch wirklich nur pfandhaltige Flaschen und Dosen zurückgenommen werden – und sind somit vielen Verbrauchern bereits im Alltag begegnet. Europaweit steigt die Nachfrage, da viele Länder neue Pfandsysteme einführen.
Das mittelständische Unternehmen entwickelt seit über 15 Jahren maßgeschneiderte Bildverarbeitungssysteme, die Hard- und Softwareentwicklung mit Mechanik, Elektronik und Systemintegration vereinen – alles aus einer Hand. Besonders innovativ ist die Kombination aus künstlicher Intelligenz, Echtzeitauswertung und praxisnaher Anwendung. Auch im Bereich der Gasflaschen-Automaten, die vor allem an Baumärkten eingesetzt werden, kommt die KI-gestützte Bildanalyse zum Einsatz. Hier werden Abfüller, Gasflaschentyp und Sicherheitskappe überprüft, um so den Tauschprozess von Propangasflaschen zu automatisieren. Mittlerweile stehen diese Automaten an über 100 Standorten in Deutschland.
Ein weiteres anschauliches Beispiel ist BIRD.IFICATION, ein Antikollisionssystem zur KI-gestützten Vogelerkennung an Windenergieanlagen. Hochauflösende Kameras und KI-basierte Bildanalyse erkennen unterschiedliche Vogelarten und Flugmuster in Echtzeit. Sobald ein potenzielles Risiko erkannt wird, etwa wenn Vögel einer geschützten Art zu nah an die Rotoren kommen, löst das System automatisch gezielte Schutzmaßnahmen aus. Diese adaptive Lösung ermöglicht effektiven Artenschutz, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen.
Für Entwicklungsprojekte außerhalb des Kerngeschäfts wurde das Tochterunternehmen insensiv develop gegründet, um bestehende Konzepte gemeinsam mit Partnern zur Marktreife zu bringen. So kann sich insensiv vollständig auf die genannten Kernbereiche konzentrieren und gleichzeitig Innovation fördern.
Innovation bedeutet für insensiv nicht nur technologische Fortschritte, sondern vor allem nachhaltige Verbesserungen realer Prozesse. Diese Herangehensweise macht das Unternehmen zu einem wichtigen Partner im InnoZent OWL-Netzwerk, der Kompetenzen bündelt und den Wissenstransfer stärkt. Insensiv verfügt über ein breites Expertenwissen und eine agile Entwicklungskompetenz im Bereich der industriellen Bildverarbeitung und intelligenten Kameratechnologie, was sie in das Netzwerk einbringen.
Sie wollen mehr darüber erfahren, wie intelligente Bildverarbeitung auch in Ihrem Unternehmen funktionieren kann? Nutzen Sie die Kompetenzen in unserem Netzwerk und sprechen Sie uns an – entweder direkt insensiv oder Michael Kemkes
Ansprechpartner
Michael Kemkes
Geschäftsführung
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