InnoZent OWL Mitglied Fraunhofer IEM: Gestaltung des Engineerings der Zukunft – im Fokus: die Duale Transformation

Wie sieht das Engineering der Zukunft aus? Zu dieser Frage entwickelt das Fraunhofer IEM in Paderborn überzeugende Lösungen – von der Geschäftsidee über die Umsetzung bis zum Markterfolg. Im Fokus stehen intelligente Produkte, Produktionssysteme, Dienstleistungen und Softwareanwendungen. Die Wissenschaftler:innen arbeiten interdisziplinär an neuen Methoden, Werkzeugen sowie Prozessen und setzen innovative Technologien ein, um die Wettbewerbsfähigkeit von Kunden und Partnern langfristig zu sichern.
 

Ganzheitliche Entwicklung als Erfolgsfaktor

Die Fundamente erfolgreicher technischer Systeme liegen in einer ganzheitlichen Entwicklung. Das Fraunhofer IEM unterstützt Unternehmen jeder Größe, fachübergreifendes Engineering in die Praxis zu bringen. Von der maßgeschneiderten Produktentwicklung, über langfristige Konzepte für ein modellbasiertes und sicheres Engineering hin zur Umsetzung digitaler Zukunftsvisionen wie Industrie 4.0 basiert die Arbeit des Fraunhofer IEM auf sechs Kernkompetenzen: Intelligente Technische Systeme, Digitale Transformation, Systems Engineering, Virtualisierung und Modellbildung, IT-Security und Software Engineering.
 

DualStrat: Mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung zum Unternehmenserfolg

Neben der Digitalisierung ist die Bedeutung der Nachhaltigkeitstransformation in den letzten Jahren rasant angestiegen, teils durch die intrinsische Motivation einzelner Unternehmen, teils durch gesetzliche Rahmenbedingungen. 

Aber wie meistern Unternehmen diese Duale Transformation, die sowohl Nachhaltigkeit als auch Digitalisierung umfasst? Welche Potenziale haben Unternehmen und wie verschafft die Duale Transformation ihnen Wettbewerbsvorteile? Zu diesen Fragen bieten die Wissenschaftler:innen des Fraunhofer IEM verschiedene Ansätze aus dem Nachhaltigkeits- und Transformationsmanagement – und gehen ihnen auch im Forschungsprojekt „DualStrat – Strategisches Management der Dualen Transformation“ konkret nach. 

Die Kernidee bei DualStrat: Beide Transformationsprozesse müssen strategisch, ganzheitlich und integrativ betrachtet werden, damit die Duale Transformation gelingen kann. Hierzu benötigen Unternehmen allerdings Konzepte und strategische Managementansätze, anhand derer sie zunächst ihren Reifegrad ermitteln und darauf aufbauend passende Strategien aufstellen und Methoden anwenden können. Für die initiale Ermittlung des Reifegrads eines Unternehmens wurde daher im Projekt der „Quick Check für eine digitale und Nachhaltige Transformation“ entwickelt. Basierend auf dem Reifegradmodell werden Fragen zu den verschiedenen Themenfeldern gestellt. Entlang von vier Reifegradstufen zeigt die anschließende Auswertung den individuellen Stand der dualen Transformation. Mithilfe einer kategorischen Auswertung können zudem bestehende Stärken sowie Entwicklungspotenziale aufgedeckt werden. 

Das Fraunhofer IEM, InnoZent OWL e.V., das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie sowie Schmitz Cargobull, Böllhoff, Weidmüller Interface und Hanning Elektro-Werke werden im Projekt DualStrat vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Sie wollen erfahren, wie die Duale Transformation auch in Ihrem Unternehmen umgesetzt werden kann? Sprechen Sie uns an – entweder Projektleiter Christian Kürpick, E-Mail vom Fraunhofer IEM oder Ulrike Künnemann, E-Mail von InnoZent OWL e.V.

Ansprechpartnerin

Dr. Franziska Mund

Projekte CE:FIRE | DualStrat | GoProZero

Telefon: +49 5251 2055 - 919

E-Mail