Förderprogramme NRW, Bund, EU, International


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Förderung OWL

  • it's OWL (Transferprojekte KMU/Forschungseinrichtungen)
    Technologie-Netzwerk Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe
    Mit einem neuen Gutscheinmodell werden Antrag, Bewilligung und Abwicklung der Transferprojekte  unbürokratischer für die KMU ablaufen. Dazu reichen Unternehmen ein projektbezogenes Angebot der Forschungseinrichtung sowie ein Antragsformular beim it´s OWL Clustermanagement ein.
    Nach inhaltlicher und formalen Begutachtung wird ein Zuwendungsbescheid beziehungsweise ein Gutschein ausgestellt, der nach Abschluss des Projekts ausgezahlt wird. Das Gutscheinmodell sieht vor, dass die KMU zuerst in Vorleistung treten und anschließend ihre Kosten anteilig erstattet bekommen. Bei kleinen Unternehmen bis 50 Mitarbeiter erfolgt die Erstattung bis zu 80 Prozent. Bei mittleren bis 250 Mitarbeiter bis zu 60 Prozent. Bei der Förderung wird in zwei Bereiche unterschieden: Der erste Bereich umfasst Analyse- und Konzeptionsaufträge der Unternehmen an Forschungseinrichtungen. Im zweiten Bereich geht es um Befähigungs- und Umsetzungsaufträge. Projekte aus dem ersten Bereich können mit maximal 20.000 Euro gefördert werden. Projekte aus dem zweiten mit maximal 40.000 Euro.
    Themenfelder für Transferprojekte können zum Beispiel Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen sein sowie Lösungen im Bereich der intelligenten Vernetzung von Maschinen und Anlagen.
    Quelle und Infos: its-owl.de/services/technologietransfer/transferprojekte

Förderprogramme NRW

  • Bildungsscheck NRW (berufliche Weiterbildung)

    Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
    Basisinformationen zum Bildungscheck NRW: Die Kosten für berufliche Weiterbildungen werden bis zur Hälfte gefördert. Die maximale Förderhöhe beträgt 500 Euro. Der Bildungsscheck wird nach einer Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle ausgegeben. Es gibt zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang. Die Beschäftigten müssen in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.
    Individueller Zugang: für Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Selbständige, zu versteuerndes Jahreseinkommen von mehr als 20.000 bis max. 40.000 Euro (mehr als 40.000 bis max. 80.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung), jährlich ein Bildungsscheck. Für Beschäftigte mit geringem Einkommen (bis max. 20.000 Euro Jahreseinkommen) gibt es zudem die "Bildungsprämie" (siehe unten).
    Betrieblicher Zugang: 500 Euro pro Mitarbeitenden, Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten können im betrieblichen Zugang jährlich bis zu 10 Bildungsschecks für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten. Es werden neue Formen der Weiterbildung wie z. B. onlinebasierte Fortbildungen (z. B. Webbinare) und E-Learning gefördert. Es werden innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) im betrieblichen Zugang gefördert.
    Ausgabe: Der Bildungsscheck NRW wird ausschließlich in autorisierten Beratungsstellen ausgegeben, z.B. in Paderborn Kreis Paderborn, Servicestelle Wirtschaft, Frau Wiemers, IHK Ostwestfalen Zweigstelle Paderborn + Höxter
    Quelle und Infos: weiterbildungsberatung.nrw/foerderung/bildungsscheck

  • Fachkräfte.NRW (Fachkräftesicherung)
    Gefördert werden Maßnahmen im Rahmen der Landesinitiative Fachkräftesicherung in folgenden Handlungsfeldern: Stärkere Nutzung des Erwerbspotenzials, Stärkere Berücksichtigung des technischen Wandels mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0, Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur. Mitfinanziert werden insbesondere Vorhaben zur: Qualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen, insbesondere zum Nachholen von Berufsabschlüssen, Verbesserung der Ausbildungssituation in den Betrieben zur Senkung der Ausbildungsabbrüche, Schaffung von Voraussetzungen für gesunde Arbeit und demografiefeste Gestaltung der Arbeitsorganisation, Verbesserung von Führung und Kommunikation im Sinne guter Arbeit, Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund, Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung, beruflichen Einbindung von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern, Informations-, Kommunikations- und Beratungsmaßnahmen für KMU, Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die förderfähige Projekte durchführen. Hierzu gehören: kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Wirtschaftsfördereinrichtungen, Träger von beruflichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände sowie Kammern, Kommunen sowie lokale wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure, Vereine, Stiftungen, Verbände. Förderart: Zuschuss, Förderumfang: max. 50% der förderfähigen Gesamtausgaben.
    Quelle und Infos: nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/FachkraefteNRW-Landesinitiative-zur-Fachkraeftesicherung/15633/produktdetail.html

  • NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation (Zinsgünstige Kredite zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben)
    Mit dem Förderbaustein NRW.BANK.Digitalisierungskredit werden Finanzierungen von Digitalisierungsmaßnahmen durch die Bereitstellung zinsgünstiger Darlehen unterstützt.
    Förderfähig sind Investitionsvorhaben aus folgenden drei Bereichen:
    Digitale Produktion und Verfahren wie zum Beispiel: 
    Integration/Einbindung von digitalen Kundenschnittstellen (CRM-Systeme) an das Produktionsleitsystem (Manufacturing Execution System), Vollumfängliche Vernetzung der Ressourcenplanung (ERP-System) und der Produktionssysteme oder Ausbau innerbetrieblicher Breitbandnetze (> 100 MBit/s symmetrisch).
    Digitale Produkte wie zum Beispiel: Aufbau und Verbesserung von digitalen Plattformen, Entwicklung vorausschauender Instandhaltungsanwendungen sowie produktbegleitender und/oder Anwendersteuerungssoftware oder Entwicklung von digitalen Standards und Normen.
    Digitale Strategie und Organisation wie zum Beispiel:
    Entwicklung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie, Initialisierungsaufwand für die Nutzung von Cloud- Technologien oder Entwicklung und Implementierung eines IT-, Daten-sicherheits- und/oder Social-Media-Kommunikationskonzepts.
    Förderart: Ratendarlehen und endfällige Darlehen
    Finanzierungsanteil: bis zu 100% der förderfähigen Kosten
    Mindestkredit: 25.000 € / Laufzeiten Ratendarlehen: 3 Jahre ohne Tilgungsfreijahr / 5, 7 und 10 Jahre mit einem optionalen Tilgungsfreijahr / Laufzeiten endfällige Darlehen: 3 Jahre
    Quelle und Infos:  https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKDigitalisierung-und-Innovation/
     
  • FEI-Richtlinie (Förderung im Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbereich)
    NRW fördert Vorhaben im Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbereich. Gefördert werden Einzel- und Gemeinschaftsvorhaben von Unternehmen sowie von Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Bereich einer wirtschaftlichen Tätigkeit sowie Kooperationen von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Mitfinanziert werden Vorhaben in folgenden Bereichen: Forschung und Entwicklung in der Grundlagenforschung, der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung sowie Durchführbarkeitsstudien; Unternehmensgründungen von kleinen nicht börsennotierten Unternehmen; Forschungsinfrastrukturen; Innovationscluster; Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU); Prozess- und Organisationsinnovationen sowie De-minimis-Vorhaben zur Stärkung von Forschung, Innovation und Technologie. Antragsberechtigt sind Unternehmen sowie Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung wie Hochschulen, Forschungsinstitute, Technologietransfer-Einrichtungen, Innovationsmittler sowie forschungsorientierte Kooperationseinrichtungen. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Art des Vorhabens und des Antragstellers und liegt zwischen 50% und 100% der zuwendungsfähigen Kosten.
    Quelle und Infos: foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=8368
     
  • GRÜNDERSTIPENDIUM.NRW (innovative Ideen)
    Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
    Förderung von innovativen Ideen. 1.000 Euro pro Monat. Für 1 Jahr.
    Die Initiative richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die ihre Geschäftsidee im Bereich zukunftsorientierter Technologien und innovativer Dienstleistungen sowie Geschäftsmodelle in NRW realisieren wollen. Gefördert werden Einzelgründende oder Teams von bis zu drei Personen, die jeweils das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und in Nordrhein-Westfalen ihren permanenten Erstwohnsitz haben. Zudem wird vorausgesetzt, dass sie sich entweder mit einem Unternehmen in NRW innerhalb der kommenden zwölf Monate selbständig machen wollen oder diese Existenzgründung bereits innerhalb der vergangenen zwölf Monate erfolgt ist. Um sich für ein Gründerstipendium bewerben zu können, muss zunächst Kontakt zu einem der akkreditierten Gründungsnetzwerke aufgenommen werden. Ablauf des Bewerbungsprozesses im Überblick: Kontaktaufnahme mit einem akkreditierten Gründungsnetzwerk, Erstellung eines aussagekräftigen Ideenpapiers, Persönliche Präsentation der Geschäftsidee und des Ideenpapiers vor der Jury. Ausgabe durch ein akkreditiertes Gründungsnetzwerk, z.B. in Paderborn: GründungsOffensive Paderborn c/o WFG Paderborn
    Quelle und Infos: gruenderstipendium.nrw/gruenden
     
  • Mittelstand.innovativ! (Beschäftigung von Innovationsassistenten)
    Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

    Gefördert  wird  die  Beschäftigung  von Innovationsassistent(inn)en,  das  heißt  von neu einzustellenden  Universitäts- und  Fachhochschulabsolventinnen  und –absolventen mit dem  Ziel, Wissen  und  Technologie  von  den  Hochschulen  zu kleinen  Unternehmen zu transferieren. Antragsberechtigt sind Unternehmen in NRW mit bis zu 50 Beschäftigten und maximal fünf angestellten Akademiker/innen. Voraussetzung ist die Einstellung einer Akademikerin oder eines Akademikers als Innovationsassistent(in) für die Dauer von mindestens 24 Monaten. Unternehmen, die bislang keine Akademiker/innen beschäftigen, können einen Zuschuss bis 22.500 Euro pro Jahr erhalten. Unternehmen, die maximal fünf Akademiker/innen beschäftigen, können mit bis zu 15.000 Euro pro Jahr gefördert werden. Der Hochschulabschluss darf zum Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme im Betrieb nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Wissenschaftliche Tätigkeiten an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung im Anschluss an den Hochschulabschluss verlängern diese Frist um Ihre jeweilige Laufzeit. Die Förderung erfolgt in Form einer De-minimis-Beihilfe über eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Dabei kann es zu Verzögerungen kommen, wenn im jeweiligen Haushaltsjahr keine Mittel mehr verfügbar sind. Der Stand wird an dieser Stelle fortlaufend aktualisiert:
    Quelle und Infos: ptj.de/innovationsassistent
     
  • Mittelstand.innovativ! (Innovations- und Digitalisierungsgutscheine)
    Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

    Innovationsgutscheine: Grundsätzlich  sollen  bei Innovationsgutscheinen  Vorhaben  zur  Förderung  gebracht werden, welche  die  Forschung  und  Entwicklung  neuer  Produkte  und  Dienstleistungen auf  allen  Stufen  der  Wertschöpfungskette  unterstützen.
    Digitalisierungsgutscheine: Folgende Themen stehen im Fokus der Förderung: a) Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen (Cyber Physical Systems (CPS) und damit verbundene neue Geschäftsmodelle), b) IT-Sicherheit.
    Antragsberechtigt  sind  kleine  und  mittlere  Unternehmen  mit  weniger  als  250  Mitarbeitern und bis zu 50 Mio. € Umsatz oder bis zu 43 Mio. € Bilanzsumme. Förderhöhe: Maximale Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro bis 15.000 Euro je nach Gutschein. Es  werden  alle  Auftragnehmer  in  der  Europäischen  Union  akzeptiert,  die  durch  Analyse-, Beratungs- und Entwicklungstätigkeiten dazu beitragen, das Innovations- bzw. Digitalisierungspotential  des  antragsberechtigten  Unternehmens  auszuschöpfen. Eine  Zertifizierung  als Auftragnehmer ist nicht erforderlich.
    Quelle und Infos: ptj.de/projektfoerderung/mittelstand-innovativ/innovationsgutscheine
  • Potentialberatung (Beratungstage)
    Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Europäischer Sozialfonds

    Die Potentialberatung setzt auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Schließlich sind Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Belegschaft wichtiges Betriebskapital. Für eine Potentialberatung können Unternehmen ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen. Eine Potentialberatung können Betriebe mit Arbeitsstätten in Nordrhein-Westfalen in Anspruch nehmen. Bezuschusst werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage - bis maximal 500 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 10 Beratungstage. Ist das Kontingent von 10 Beratungstagen ausgeschöpft, kann ein Unternehmen frühestens 36 Monaten nach Ausstellung des ersten Beratungsschecks erneut einen Beratungsscheck für eine Potentialberatung mit bis zu zehn Beratungstagen erhalten. Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe entlang von fünf zentralen Themenbereichen beteiligungsorientiert ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten: Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung und Qualifizierungsberatung, Demografischer Wandel, Digitalisierung, Gesundheit. Beratungsstelle in Paderborn: IHK Ostwestfalen Zweigstelle Paderborn + Höxter
    Quelle und Infos: mags.nrw/potentialberatung

  • Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) (Beratungstage)
    Land Nordrhein-Westfalen

    Gefördert werden umfassende betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische Beratungen, die von externen und qualifizierten, sachverständigen Beraterinnen oder Beratern mit mindestens 2-jähriger Beratungserfahrung im jeweils relevanten Beratungsinhalt  für betriebliche Maßnahmen erbracht werden. Kleinen  und mittleren Unternehmen (KMU), die sich nach EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befinden und mehr als 5 Jahre operativ tätig sind, werden Zuwendungen aus Mitteln der Landesaufgabe für erhaltene Beratungsleistungen gewährt. Nach Einreichung des formgebundenen Antrages inkl. notwendiger Antragsunterlagen bei der NRW.BANK in Münster können zunächst bis zu 4 Tagewerke für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und - nach erneuter Antragstellung - in einer möglichen zweiten Phase die begleitende Umsetzungsberatung mit bis zu weiteren 4 Tagewerken gefördert werden. In  Ausnahmefällen (Maßnahmen von besonderer strukturpolitischer Bedeutung) können für beide Phasen mehr als 8 Tagewerke gefördert werden,  max. mit 50.000 €. Die Zuwendungshöhe beträgt max. 50%  (Belegschaftsinitiativen max. 80%) der Beratungskosten. Die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung der Zuwendungshöhe liegt bei max. 1.500 € (ohne MWSt.) pro Tagewerk (mind. 8 Std.).
    Quelle und Infos: nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/Regionales-Wirtschaftsfoerderungsprogramm-RWP-Beratung/15367/nrwbankproduktdetail.html

Förderprogramme Bund

  • Bildungsprämie (berufliche Weiterbildung)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Mit der Bildungsprämie fördert der Bund individuelle berufsbezogene Weiterbildung. Für die Förderung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: der Prämiengutschein und der Spargutschein ("Weiterbildungssparen"). Die beiden Gutscheine können miteinander kombiniert werden.
    Prämiengutschein: Förderung 50% der Kosten für eine Weiterbildung, maximal 500 Euro. Einen Prämiengutschein können Sie erhalten, wenn Sie durchschnittlich mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden, Sie über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal  20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen, Sie im laufenden Kalenderjahr noch keinen Prämiengutschein erhalten haben, Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder in Deutschland arbeiten dürfen.
    Spargutschein: Mit einem Spargutschein (Weiterbildungssparen) können Sie teurere (und häufig länger laufende) Weiterbildungsmaßnahmen finanzieren – unabhängig von Ihrem Einkommen und den weiteren Förderbedingungen, die für den Prämiengutschein gelten. Voraussetzung für den Einsatz eines Spargutscheins ist ausschließlich das Vorhandensein eines entsprechenden Ansparguthabens nach dem Vermögensbildungsgesetz. Mithilfe des Spargutscheins können Sie aus dem Guthaben vorzeitig einen Betrag für eine Weiterbildung entnehmen, ohne dass Ihnen dadurch der Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage verloren geht. Beratungsstelle in Paderborn u.a. IHK Ostwestfalen, Zweigstelle Paderborn / IHK Akademie
    Quelle und Infos: https://www.bildungspraemie.info/
  • FH-Kooperativ (FuE-Projekte)

    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Die Förderlinie FH-Kooperativ unterstützt die FH bei der Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Vorrangiges Ziel ist dabei die Intensivierung des anwendungsnahen sowie anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers zwischen FH und Unternehmen. Gefördert werden FuE-Projekte in den Bereichen der anwendungsorientierten Ingenieur-, Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; ggf. auch grundlagennahe, neue und/oder disruptive Technologien (bspw. Quantentechnologien, innovative Informationstechnologien, Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz) mit einem hohen technischen Risiko und/oder Forschungsrisiko. Die Arbeiten der FH sind mit den Arbeiten des Unternehmenspartners zu verzahnen. Antragsberechtigt sind u.a. staatliche und staatlich anerkannte FH/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung gewährt. Die Gesamtfinanzierung ist über Drittmittel als Beteiligung der Unternehmenspartner sicherzustellen. Die Projektlaufzeit soll 36 Monate betragen. Das BMBF gewährt bei Forschungsvorhaben an Hochschulen zusätzlich zur Zuwendung eine Projektpauschale in Höhe von 20 %. Abwicklung: VDI Technologiezentrum GmbH, Düsseldorf.
    Quelle und Infos: forschung-fachhochschulen.de/massnahmen/fh-kooperativ

  • Förderung unternehmerischen Know-hows (Beratungstage)
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

    Die „Förderung unternehmerischen Know-hows" richtet sich an: Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen), Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmern), Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten). Die Beratung für Jungunternehmen und Bestandsunternehmen kann im Rahmen der folgenden Beratungsschwerpunkte gefördert werden: Allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Spezielle Beratungen: Um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen, können zusätzlich zu den Themen einer allgemeinen Beratung weitere Beratungsleistungen gefördert werden. Hierzu gehören u.a. Beratungen von Unternehmen, die von Frauen geführt werden, von Migrantinnen oder Migranten geführt werden, von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung geführt werden, zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern mit Migrationshintergrund beitragen […]. Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) sowie dem Standort des Unternehmens. Die maximale Höhe liegt zwischen 1500 Euro und 3200 Euro.
    Quelle und Infos: bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html
     
  • go-digital (Beratungstage)
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

    Mit seinen drei Modulen "Digitalisierte Geschäftsprozesse", "Digitale Markterschließung" und "IT-Sicherheit" richtet sich "go-digital" gezielt an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und an das Handwerk. Praxiswirksam fördert das Programm Beratungsleistungen. Kriterien für zu fördernde Unternehmen: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial, Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern, Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung. Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr. Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung, z.B. in Paderborn Delta Media GmbH
    Quelle und Infos: bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html
     
  • go-Inno (Beratungstage)
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Mit den BMWi-Innovationsgutscheinen können KMU go-Inno Innovationsberatung zur Vorbereitung von Produkt- oder technischen Verfahrensinnovationen sowie zur Professionalisierung ihres Innovationsmanagements in Anspruch nehmen. Kriterien für Unternehmen: weniger als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; im Jahr vor der Nutzung des Gutscheines einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsummer von höchstens 20 Mio. €; Sitz oder eine Niederlassung in Deutschland. Förderhöhe: bis zu 50 Prozent der Ausgaben der gewählten Beratungsleistungen. Wert des Gutscheins je nach Leistungsstufe (Potenzialanalyse, Realisierungskonzept, Projektmanagement) zwischen 5.500 Euro und 13.750 Euro. Die Antragstellung erfolgt über autorisierte Beratungsunternehmen, z.B. in Paderborn InnoZent OWL
    Quelle und Infos: innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-Inno/go-inno.html
     
  • Gründerwettbewerb Digitale Innovationen (Unternehmensgründungen)
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt mit dem Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ Unternehmensgründungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Es werden halbjährliche Wettbewerbsrunden veranstaltet. Der Gründerwettbewerb ist offen für alle innovativen Geschäftsideen, die auf IKT-basierten Produkten und Dienstleistungen beruhen. Hauptpreise: In jeder Wettbewerbsrunde werden bis zu sechs Gründungsideen mit Hauptpreisen von jeweils 32.000 Euro ausgezeichnet. Der Wettbewerb ist zweistufig: Phase 1: Die Teilnehmer bzw. Teams melden sich online an und laden ihre Ideenskizze und ggf. ihr Video hoch. Nach Ablauf der Frist für die Phase 1 erhalten alle Teilnehmer ein schriftliches Feedback (Platzierung im Wettbewerb und SWOT-Analyse). Phase 2: Die besten Skizzen aus Phase 1 erhalten als  „Nominierte“ die Möglichkeit, ihre Beiträge nach dem Feedback zu überarbeiten und erneut hochzuladen. Die Jury wählt aus den nominierten Teilnehmern die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Alle Teilnehmer der Phase 2 erhalten erneut ein schriftliches Feedback (Platzierung im Wettbewerb und SWOT-Analyse).Für die Teilnahme sind Registrierung und Anmeldung nötig.
    Quelle und Infos: de.digital/DIGITAL/Navigation/DE/Gruenderwettbewerb/gruenderwettbewerb.html
     
  • I40KMU (Industrie 4.0-Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Die Fördermittel sollen einerseits einen Teil der Kosten abdecken, die dem KMU zum Erreichen der Projektziele entstehen, andererseits soll der Auftrag an eine I 4.0-Testumgebung hieraus finanziert werden. Für diese Zusammenarbeit wird den KMU ein bundesweites Netz aus I 4.0-Testumgebungen zugänglich gemacht, um neu entwickelte digitalisierte Prozesse und Produkte, innovative Systemansätze und damit zusammenhängende vernetzte Geschäftsmodelle unter realistischen Bedingungen zu testen. Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition der EU-Kommission. Förderhöhe: zwischen 30% und 50 % der zuwendungsfähigen Kosten. Die Förderung erfolgt für einen Zeitraum von mindestens drei bis höchstens zwölf Monaten. Die Fördersumme beträgt maximal 100.000 € pro Vorhaben und wird als anteiliger Zuschuss gewährt. Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe können Sie Projektskizzen zu folgenden Bewertungsstichtagen bei DLR Projektträger einreichen: 15. März 2019, 15. Juli 2019 und 15. November 2019.  Die Skizzen sind in digitaler Form über das Online-Skizzentool auf dem Internetportal abzugeben.
    Quelle und Infos: i4kmu.de/
     
  • KMU-innovativ (Technologieförderung für KMU)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU (entsprechend der Definition der EU-Kommission) vereinfachen. KMU-innovativ ist in folgenden Technologiefeldern gestartet: Biotechnologie; Elektronik, Autonomes elektrisches Fahren; Forschung für die zivile Sicherheit; Medizintechnik; Informations- und Kommunikationstechnologien; Materialforschung; Mensch-Technik-Interaktion; Photonik und Quantentechnologien; Produktionstechnologie; Ressourceneffizienz und Klimaschutz. Förderungswürdig sind Einzelvorhaben von Unternehmen mit Kompetenz auf dem jeweiligen Technologiefeld, generell auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen. Eigenbeteiligung der Unternehmen: grundsätzlich mindestens 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Das maximale Projektvolumen ist vom Leistungsvermögen der beteiligten KMU abhängig. Schritte zur Umsetzung: Kontaktierung Lotsendienst; Skizzeneinreichung zum Stichtag (15.4./15.10.); Begutachtung innerhalb 2 Monate; Positive Bewertung: Förderantrag stellen (Begutachtung innerhalb 2 Monate).
    Quelle und Infos: bmbf.de/de/kmu-innovativ-561.html
     
  • KMU-innovativ: Elektronik und autonomes Fahren (KMU FuE-Vorhaben)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    In der Elektroindustrie werden heute typischerweise etwa 10% des Umsatzes für Forschung und Entwicklung aufgebracht (ZVEI), in der Mikroelektronik liegt dieser Anteil noch höher. In der Automobilindustrie im Allgemeinen und im Bereich des autonomen und vernetzten Fahrens im Besonderen arbeiten viele KMU in engen Innovationspartnerschaften, die hohe Anforderungen an die Effizienz und Geschwindigkeit von Entwicklungsprozessen stellen. Daher gilt es, besonders innovative KMU in Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektronik zu stärken.
    Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, industriegeführte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben in den Themenfeldern Elektronik und autonomes und vernetztes Fahren, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind.
    Antragsberechtigt sind KMU, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen. Zuwendungen an Unternehmen: bis zu 50 % anteilfinanziert. Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen: bis zu 100 % gefördert.
    Quelle und Infos: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2154.html
  • PENTA (FuE-Arbeiten im Bereich Mikroelektronik)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Gefördert werden vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten im Rahmen bi- und multilateraler europäischer Verbundvorhaben, vorrangig: a) Innovationen in der Mikroelektronik und deren Anwendungen in den Wachstumsbereichen (Elektroniksysteme für die intelligente zukünftige Produktion („Industrie 4.0“), Elektroniksysteme für intelligente Medizinsysteme, Elektroniksysteme für Automobilanwendungen und automatisiertes Fahren); b) grundlegende basistechnologische Innovationen für die künftige Mikroelektronik, insbesondere auch solche, die auf die in Buchstabe a) genannten Wachstumsbereiche abzielen. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre ­Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Die Federführung in den Verbundprojekten sollte von der Industrie übernommen werden. Beteiligungen von KMU (KMU-Definition, siehe Anhang, Artikel 2) sind dabei für die Erfüllung der Zuwendungsvoraussetzungen von ­wesentlicher Bedeutung. Die Förderung eines Vorhabens ist in der Regel drei Jahre. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt: Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft: bis zu 50% der zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen: bis zu 100% der zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist [...] bis zum 30. Juni 2021 befristet.
    Quelle und Infos: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2214.html
     
  • unternehmensWert: Mensch (Beratungstage)
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Europäischer Sozialfonds

    Das bundesweite Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu entwickeln. Hierzu werden Beratungen in vier Handlungsfeldern gefördert: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz. In diesen Bereichen erarbeiten professionelle Berater/innen gemeinsam mit der Unternehmensführung und Beschäftigten maßgeschneiderte Konzepte und Maßnahmen für eine erfolgreiche Personalpolitik. Förderberechtigt sind Unternehmen, die folgende Kriterien erfüllen: Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland, Jahresumsatz geringer als 50 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Mio. EUR, mind. zweijähriges Bestehen des Unternehmens, weniger als 250 Beschäftigte, mind. eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit. Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten erhalten bis zu 80 Prozent Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung, Unternehmen mit 10 bis 249 Beschäftigten bis zu 50 Prozent. Die Restkosten tragen die Unternehmen selbst. Die Beratung kann maximal zehn Tage dauern und maximal 1.000 Euro pro Beratungstag kosten. Die Beratung erfolgt durch autorisierte Prozessberater. Zugang zum Programm über Erstberatungsstellen, z.B. in Paderborn Regionalagentur OWL (Paderborn)
    Quelle und Infos: unternehmens-wert-mensch.de/startseite/

    Erklärfilm "So funktioniert unternehmensWert:Mensch" (Kurzversion)
    Zu finden unter: Startseite unternehmensWert:Mensch, Informationen für Prozessberater/innen, Materialien zum Download, Erklärfilm "So funktioniert unternehmensWert:Mensch" (Kurzversion)
     
  • unternehmensWert: Mensch plus (Beratungstage)
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Europäischer Sozialfonds
    Die Chancen der Digitalisierung gewinnbringend einzusetzen, ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine wirtschaftliche Notwendigkeit geworden. Dafür benötigen Betriebe nachhaltige Strategien und neue Konzepte. Hier setzt der neue Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) an, indem er betriebliche Lern- und Experimentierräume fördert. Im Rahmen einer professionellen Prozessberatung wird Ihr Unternehmen fit für die Digitalisierung gemacht. In einem beteiligungsorientierten Lernprozess werden passgenaue Lösungen für die digitale Transformation entwickelt und innovative Arbeitskonzepte erprobt. Kriterien für Unternehmen: Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland, seit mindestens zwei Jahren am Markt, Jahresumsatz weniger als 50 Millionen Euro oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Millionen Euro, weniger als 250 Beschäftigte, mindestens eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit. Die Förderung umfasst zwölf Beratungstage, die Förderquote beträgt 80 Prozent, d.h. 20 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars sind von den Unternehmen als Eigenanteil aufzubringen. Insgesamt sollten für den Beratungsprozess ca. fünf bis sechs Monate eingeplant werden. Die Beratung erfolgt durch autorisierte Prozessberater. Zugang zum Programm über Erstberatungsstellen, z.B. in Paderborn Regionalagentur OWL (Paderborn)
    Quelle und Infos: unternehmens-wert-mensch.de/uwm-plus/uebersicht/

    Erklärfilm zu unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) auf folgender Seite zu erreichen: unternehmens-wert-mensch.de/uwm-plus/uebersicht/
     
  • WIPANO (Patente und Gebrauchsmuster)
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

    WIPANO unterstützt zum einen die Nutzung des kreativen Potenzials insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und die wirtschaftliche Verwertung von innovativen Ideen und Erfindungen aus der öffentlichen Forschung, indem es bei der effizienten Sicherung geistigen Eigentums durch Patente und Gebrauchsmuster hilft. Zum anderen wird die Nutzung von Normung und Standardisierung als marktstrategisches Instrument gefördert. Die Richtlinie ist am 01.01.2016 in Kraft getreten und gilt bis zum 31.12.2019. Förderschwerpunkte: Unterstützung bei der Patentierung, Unterstützung bei der Verwertung, Unterstützung bei Normung und Standardisierung. Gefördert werden je nach Schwerpunkt Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen (KMU). Förderhöhen
    Quelle und Infos: innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/WIPANO/wipano.html
     
  • Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) (FuE-Projekte)
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

    Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. Das ZIM zielt auf mittelstandsgerechte Rahmenbedingungen und ist auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet. Je nach Größe kann die Förderung der Unternehmen für FuE-Projekte bis zu 50%, bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten (max. 380.000 Euro) betragen; die Förderung von Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Kosten (max. 190.000 Euro). Die Antragstellung kann durch InnoZent OWL begleitet werden.
    Quelle und Infos: zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html

Förderprogramme EU-Ebene

  • KMU-Instrument ("SME Instrument") (Innovationsförderung)
    Das Förderinstrument auf europäischer Ebene richtet sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit Wachstumspotenzial, einer Idee mit hohem Marktpotenzial und Innovationsgrad sowie europäisch bzw. international ausgerichteter Geschäftstätigkeit. Verfolgt wird dabei ein themenoffener Ansatz. Neben technologischen können auch nicht-technologische Innovationen, wie z. B. soziale Innovationen oder Innovationen im Dienstleistungssektor, unterstützt werden. Antragsberechtigt sind ausschließlich gewinnorientierte KMU, welche die KMU-Kriterien der Europäischen Union erfüllen und ihren Sitz in den EU-Mitgliedstaaten oder an Horizont 2020 assoziierten Ländern haben. Eine Unterstützung durch Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder größeren Unternehmen ist bei guter Begründung als Unterauftragnehmer möglich. Das KMU-Instrument ist aufgegliedert in die drei Phasen: Machbarkeit - Von der Idee zum Konzept (Phase 1); Umsetzung - Vom Konzept zur Marktreife (Phase 2) und Markteinführung - Kommerzialisierung (Phase 3). Fördergelder können für Phase 1 und Phase 2 beantragt werden. In Phase 1 wird eine ökonomische Machbarkeits- oder Durchführbarkeitsstudie pauschal mit 50.000 Euro gefördert. Der Richtwert für die Förderung beträgt zwischen 0,5 und 2,5 Millionen Euro. Die Förderquote beträgt 70 %.
    Quelle und Infos: nks-kmu.de/foerderung-kmu-instrument.php
  • Förderrichtlinie des Europäischen Sozialfonds ESF
     
  • Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU COSME
     
  • Förderrichtlinien des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE
     
  • Forschungsinitiative EUREKA

Förderung International

  • CORNET: COllective Research NETworking (internationale Forschungsprojekte)
    KMU sind häufig mit Herausforderungen wie neuen Sicherheits- oder Umweltnormen, neuen Materialien oder der Notwendigkeit, ihre Produktionsprozesse zu erneuern, konfrontiert. Die meisten KMU verfügen nicht über finanzielle und personelle Ressourcen, um Forschungstätigkeiten durchzuführen, die zur Bewältigung dieser Probleme erforderlich wären. Collective Research kann hier eine Lösung bieten: Mit der Fördervariante CORNET werden transnationale Forschungsprojekte durchgeführt, die mindestens mit einer ausländischen Forschungseinrichtung gemeinsam bearbeitet werden, von einem transnational zusammengesetzten projektbegleitenden Ausschuss (User Committee) begleitet werden und bei denen die gesamten Ergebnisse allen Unternehmen zu jeweils gleichen Bedingungen zur Verfügung stehen. Die Projektpartner legen ein gemeinsames Antragsformular in englischer Sprache vor. Der Vorschlag beschreibt das gesamte internationale Projekt, das aus zwei oder mehr nationalen Teilprojekten besteht. Die Förderung basiert dabei auf den nationalen bzw. regionalen Regeln. Förderbedingungen: Konsortien, bestehend aus Unternehmensverbänden aus mindestens 2 teilnehmenden Ländern/Regionen; max. Projektdauer: 2 Jahre; Projektbegleitender Ausschuss mit Beteiligung von mind. 5 KMU pro Land/Region (abhängig von nationalen Förderkriterien); internationale Verbreitung der Forschungsergebnisse. Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (für Projektpartner aus Deutschland). Zweimal im Jahr veröffentlicht CORNET Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen (Fristende der Ausschreibungen jeweils März und September). Dringend empfohlen wird die frühzeitige Kontaktaufnahme mit der AiF.
    Quellen und weitere Infos: AiF cornet; CORNET online

Weitere Informationen zu Förderungen

Stand: April 2019. Die Angaben sind ohne Gewähr, Änderungen bleiben vorbehalten.