(Technologie-) Marketing


Aufgrund der oft komplexen technologischen Produkte und Dienstleistungen unserer Mitglieder und auch unserer Kunden, die wir bei der Beantragung von Vorhaben im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) unterstützen, beschäftigen wir uns seit mehreren Jahren mit dem Thema „Technologiemarketing“ und bieten dazu Fachveranstaltungen und Erfahrungsaustauschgruppen an.

Technologiemarketing

bedeutet die Ausrichtung der marktrelevanten Aktivitäten der Unternehmung an technologischen Entwicklungen einerseits sowie an ausgewählten Problemfeldern gegenwärtiger und zukünftiger Kundenpotenziale andererseits unter Einsatz planender, steuernder, koordinierender und kontrollierender (formale Seite) sowie marketingpolitischer Instrumente (materielle Seite). Zum einen sind neue Technologien daraufhin zu untersuchen, ob bestehende Problemlösungen mit neuen Technologien billiger, qualitativ besser, umfassender oder sonstig attraktiver gelöst werden können. Zum anderen besteht die Möglichkeit, dass bisher mangels am Markt angebotener Problemlösungen noch keine Bedürfnisse bestehen, wohl aber Kundenprobleme, die mithilfe einer neuen Technologie gelöst werden können.

Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg, HHL Leipzig Graduate School of Management, Lehrstuhl für Marketingmanagement
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/technologiemarketing-50421/version-273640

In diesem Zusammenhang unterstützen wir Unternehmen bei ihren ZIM Anträgen auch bei der Beantragung von Förderung bei der Markteinführung.

Darüber hinaus können wir ab Sommer 2019 über ein EFRE gefördertes Projekt weitere Angebote für Unternehmen zur Verfügung stellen.

Unser Projektantrag "Innovations- und Kompetenznetzwerk für die digitale Gestaltung der Kundenschnittstelle zur Sicherung und Entwicklung der Wertschöpfung in NRW", hat die erste Hürde im Februar 2019 erfolgreich genommen und ist zur Förderung empfohlen worden: www.land.nrw/.../

In der zweiten Stufe werden wir jetzt den Vollantrag stellen und hoffen, dass wir ab Spätsommer mit ersten Angeboten starten können.

Innovations- und Kompetenznetzwerk für die digitale Gestaltung der Kundenschnittstelle zur Sicherung und Entwicklung der Wertschöpfung in NRW

Die Digitalisierung verändert die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsbeziehungen teils drastisch. Während unter dem Schlagwort der vertikalen Digitalisierung bekannte und erlernte Mechanismen der Rationalisierung greifen, tun sich Unternehmen bei der digitalen Gestaltung der Wertschöpfungsbeziehungen und hier insbesondere der Kundenschnittstelle extrem schwer. Trotz hervorragender technologischer Kompetenzen und führender Produkte droht der Kundenzugang an oft branchenfremde Wettbewerber mit hoher digitaler Gestaltungskompetenz verloren zu gehen. Das vorliegende Projekt will hier rechtzeitig mithilfe eines Innovations- und Kompetenznetzwerks für einen notwendigen und beschleunigten Dialog- und Lernprozess insbesondere im Mittelstand sorgen.

Ziele und Handlungsfelder

Das übergeordnete und langfristige Ziel des Projektes besteht darin, NRW zu einem führenden Standort für die Anwendung digitaler Technologien im Bereich Kundenschnittstelle und Marketing in den wichtigen Leitmärkten zu machen. Mit der Umsetzung des vorliegenden Projektes soll ein nachhaltiger Impuls zur Erreichung dieses Ziels gegeben werden. Dazu sollen in den beiden Regionen OWL und Dortmund die folgenden operativen Entwicklungsziele erreicht werden:

  • Nachhaltiger Aufbau eines Innovations- und Kompetenznetzwerks “Digitale Kundenschnittstelle”
  • Förderung der Forschung zum Thema auf Hochschul- und Unternehmensseite
  • Schaffung von Erfahrungswerten durch die modellhafte Anwendung in Unternehmen
  • Schaffung einer überregional verfügbaren Wissensgrundlage in Bezug auf Themenwissen, Methoden und Anwendungserfahrungen
  • Transfer und Verankerung des Themas sowie der Projektergebnisse in anderen NRW-Regionen und Wertschöpfungsketten.
     

Projektpartner
InnoZent OWL e.V.; Wirtschaftsförderung Dortmund; Hochschule Hamm-Lippstadt