Business 4.0 OWL - Rückschau und Ausblick

Business 4.0 OWL - Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit IKT

Von Januar 2016 bis Dezember 2018 war InnoZent OWL e.V. Konsortialführer des Projektes „Business 4.0 OWL – Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit IKT“.

3 Jahre haben wir zusammen mit der Universität Paderborn (s-lab / SICP und Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement) kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung digitaler Strategien sowie neuer Service- und Geschäftsmodelle unterstützt. Kooperationspartner waren die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen und Lippe, die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe und das CPS.HUB NRW.

Business 4.0 OWL war Bestandteil des integrierten Handlungskonzepts “OWL 4.0 – Industrie, Arbeit, Gesellschaft”. Hier wurden im Rahmen von 10 Projekten die Potenziale der digitalen Transformation für die Stärkung von Wirtschaft und Gesellschaft genutzt.

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Bild links: Zwischenbilanz 2019, Ergebnisdokumentation >>>
Bild rechts: Business 4.0 Handlungsleitfaden Digitalisierung >>>


Ergebnisse:

InnoZent OWL

Wir haben in diesem Zeitraum 62 Fachveranstaltungen zu unterschiedlichsten Digitalisierungsthemen durchgeführt und damit über 2.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen erreicht.

  • Mit digitalen Dienstleistungen zu neuen Geschäftsmodellen >>>
  • Wie verändern sich Geschäftsmodelle? >>>
  • Von der Idee zum Geschäftsmodell durch Open Innovation Ansätze >>>
  • Digital Marketing Day >>>, Digitale Kundenerfahrung >>>, Marketing Automatisierung >>>, Predictive Marketing >>>, Künstliche Intelligenz im Marketing >>>, Internetdays
  • Social Media und Digitale Kommunikation für Unternehmen >>>
  • Blockchain Technologien >>>
  • IT in der Produktion >>>
  • Produktionsplanung >>>
  • Design Thinking  >>> und agile Methoden >>>
  • IT’s breakfast – IT Sicherheitsfrühstücke

Im Rahmen von 8 Erfahrungsaustauschgruppen haben wir in 40 Treffen ca. 70 Unternehmen bei der Diskussion von digitalen Strategien und (Technologie-)Marketing 4.0 Themen begleitet und das Elektronikforum OWL auf den Weg gebracht, das auch nach Projektende fortgeführt wird. Zwei Unternehmen haben beispielhaft darüber berichtet, wie die neue digitale Ordnung aussieht.

Daneben haben wir in Kooperation mit der IHK Ostwestfalen, der IHK Lippe und in Teilen mit der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe sowie regionalen IT-Dienstleistern knapp 40 IT-Checks und über 120 Webseitenchecks organisiert. Diese Angebote haben auch nach Projektende weiterhin Bestand.

Ebenfalls zusammen mit den beiden IHKs haben wir erste Schritte einer Vernetzung der OWL IT-Anbieter zum Thema "Wie können die regionalen IT-Anbieter die Digitalisierung in OWL mit gestalten?" auf den Weg gebracht und deren Vernetzung mit Startups sowie Hochschulen der Region unterstützt.

Im vom NRW Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie sowie vom Landescluster Produktion.NRW begleiteten Arbeitskreis „Regio.NRW Industrie 4.0“ haben wir uns mit weiteren OWL Projekten sowie den Regionen Dortmund und Südwestfalen über Entwicklungen und Projektergebnisse ausgetauscht. Auf OWL Ebene haben wir das Projekt im Fachbeirat Innovation und Wissen vertreten.

Die bereits gute Zusammenarbeit mit den vier weiteren OWL Netzwerken Energie Impuls OWL, Food Processing Initiative, OWL MASCHINENBAU und dem Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL (ZIG) wurde noch einmal deutlich intensiviert. Sie hat zu einem gemeinsamen Webauftritt (https://www.die-innovationsnetzwerke-owl.de/) sowie einem gemeinsamen Projektantrag im EFRE Regio.NRW mit weiteren Partnern wie der Fachhochschule Bielefeld und dem VDI OWL zum Thema Zirkuläre Wertschöpfung geführt - „CirConomyOWL – ein Produktionsstandort schließt Kreisläufe“

Aus der Zusammenarbeit mit der Region Dortmund und der Hochschule Hamm-Lippstadt ist ebenfalls ein weiterer EFRE Regio.NRW Projektantrag zum Thema Digitale Kundenschnittstelle entstanden  - “Innovations- und Kompetenznetzwerk für die digitale Gestaltung der Kundenschnittstelle zur Sicherung und Entwicklung der Wertschöpfung in NRW”.

Folgende Unternehmen haben mit uns im Projekt zusammengearbeitet (Auszug):
agentbase AG, AISCI Ident GmbH, Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e.V., B&M Werkzeug- und Vorrichtungsbau GmbH, BECKHOFF Technik & Design GmbH, CITEC - Cognitive Interaction Technology, code-x GmbH, Condor® GmbH Medicaltechnik, Creos Lernideen und Beratung GmbH, ERIKS Deutschland GmbH, Euscher GmbH & Co. KG, Fischer Technik im Haus, FOREWARD! GmbH, Fraunhofer ENAS, Fraunhofer IEM, HANNING ELEKTRO-WERKE GmbH & Co. KG, helectronics gmbh, HumanTec GmbH, HWP Hinrichs Wiedeking Partner GbR, IANUS Simulation GmbH, iks/trio-technik GmbH, inIT – Institute Industrial IT, INOSOFT GmbH, insensiv GmbH, JUNG PUMPEN GmbH / Pentair, Komet Dental, Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG, Luckey GmbH, MGL LICHT GmbH, MSF-Vathauer Antriebstechnik, GmbH & Co KG, mycon GmbH, myconsult GmbH, Neuland-Medien GmbH & Co. KG, OEDIV Oetker Daten- und Informationsverarbeitung KG, ONLINE Systemlogistik GmbH & Co. KG, Ottensmeier Ingenieure GmbH, OWITA GmbH, paraXent GmbH, Paul Arens GmbH, Polipol Holding GmbH & Co. KG, POSTuning GmbH & Co. KG, Rainer Kiel Kanalsanierung GmbH, RS Schwarze Elektrotechnik, RTB GmbH & Co. KG, SMV Sitz- & Objektmöbel GmbH, Software Innovation Campus Paderborn, Sollich KG, STG-BEIKIRCH GmbH & Co. KG, Stiftung Bildung & Handwerk, Stührenberg GmbH, tagItron GmbH, Technologie- und Berufsbildungszentrum Paderborn gGmbH, TEKAWE GmbH, teuto.net Netzdienste GmbH, Tricept Informationssysteme AG, trio-technik GmbH, Weidmüller Interface GmbH & Co. KG, westphal GmbH, windmöller flooring products WFP GmbH

Fachveranstaltungen und Erfahrungsaustausch-Treffen Business 4.0 OWL 2016 bis 2018
Fotos: InnoZent OWL / KH Paderborn, Hacer Ritzler



Ergebnisse:

Universität Paderborn - s-lab / SICP und Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement DLM

Wir haben eine OWL-weite Befragung zum Digitalisierungsstand von KMU durchgeführt, bestehend aus einer quantitativen Studie mit 246 Unternehmen aus 22 Branchen, ergänzt durch eine qualitative Interviewstudie mit 22 Interviews.

Wir haben ein Workshop-Format zur Identifizierung von Digitalisierungspotenzialen in Geschäftsprozessen konzipiert sowie ein Innovations-Workshop-Format zur Entwicklung neuer Geschäftsideen. Die Workshops wurden mit den Unternehmen der Fokusgruppe zur modellhaften Entwicklung Digitaler Strategien durchgeführt. Dabei wurden 20 Geschäftsideen entwickelt und 75 Digitalisierungspotenziale identifiziert.

  • Es gab regelmäßige Treffen des IKT-Kompetenznetzwerks zu aktuellen IKT-Themen.
  • Es wurde ein IKT-Monitoringbericht zu aktuellen IKT-Themen veröffentlicht.
  • Es wurden kostenfreie Workshops für KMU zu den Themen Grundlagen von Geschäftsmodellen, Digitalisierung von Geschäftsmodellen, Geschäftsmodell-Innovation und Entwicklung Digitaler Assistenzsysteme konzipiert und durchgeführt.
  • Es wurden insgesamt sechs Projektanträge zur Förderung und Intensivierung der digitalen Transformation in den unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen in NRW gestellt bzw. an ihnen mitgewirkt.
  • Ein „Handlungsleitfaden Digitalisierung“ für KMU zur Kommunikation der Projektergebnisse wurde erarbeitet und veröffentlicht, der kostenlos und überregional verfügbar ist.


Das Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie vom Land NRW gefördert.