Förderprogramme NRW, Bund, EU, International


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Häufig genutzte Förderprogramme in NRW und bundesweit:
 

Bildungsscheck NRW
Antragsberechtigte: Betriebe mit Sitz oder Arbeitsstätte in NRW und bis zu 249 Beschäftigten
Förderung: max. 500 Euro/Mitarbeiter
Fördergegenstand: Berufliche Weiterbildung

Mittelgeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
Die Kosten für berufliche Weiterbildungen, die in einem individuellen beruflichen Zusammenhang stehen, können bis zur Hälfte gefördert werden. Die maximale Förderhöhe beträgt 500 Euro. Der Bildungsscheck wird nach einer Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle ausgegeben. Es gibt zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang.
Individueller Zugang: Sie können einen Bildungsscheck erhalten, wenn Sie ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von mehr als 20.000 bis max. 40.000 Euro (mehr als 40.000 bis max. 80.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) nachweisen können und Ihren Wohnsitz in NRW haben. Angesprochen werden insbesondere Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Selbständige. Es werden auch neue Formen der Weiterbildung wie z.B. onlinebasierte Fortbildungen (z. B. Online-Seminare) und E-Learning gefördert. Einzelpersonen können bis zu einem Bildungsscheck jährlich in Anspruch nehmen.
Betrieblicher Zugang: Betriebe mit Sitz oder Arbeitsstätte in NRW und bis zu 249 Beschäftigten können im betrieblichen Zugang jährlich bis zu 10 Bildungsschecks für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten. Mit Inkrafttreten der neuen ESF-Richtlinien zum 01.04.2020 gilt, dass maximal ein betrieblicher Bildungsscheck für dieselbe Mitarbeiterin/denselben Mitarbeiter je Kalenderjahr ausgegeben werden kann. Ab dem 01.04.2020 können für Gemeinden, Kreise, kreisfreie Städte und Landesbehörden keine betrieblichen Bildungsschecks mehr ausgegeben werden. Eine Bildungsscheck-Förderung für berufliche Weiterbildungen, bei denen eine gesetzliche Verpflichtung zur Kostenübernahme durch den Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin besteht, ist ab dem 01.04.2020 nicht mehr möglich (z.B. Sicherheitsingenieurin/Sicherheitsingenieur). Es werden auch neue Formen der Weiterbildung wie z.B. onlinebasierte Fortbildungen (z. B. Online-Seminare) und E-Learning gefördert; außerdem innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare).
Ausgabe: Der Bildungsscheck NRW wird ausschließlich in autorisierten Beratungsstellen ausgegeben, z.B. in Paderborn Kreis Paderborn, Servicestelle Wirtschaft, Frau Wiemers, IHK Ostwestfalen Zweigstelle Paderborn + Höxter
Quelle und weitere Informationen: weiterbildungsberatung.nrw/foerderung/bildungsscheck


Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU
Antragsberechtigte: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks sowie der freien Berufe, zum Zeitpunkt der Antragstellung zwischen 3 und 499 Mitarbeiter, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
Förderumfang: max. Fördersumme für Einzelunternehmen: 50 000 Euro; für Investitionen von Unternehmen in Wertschöpfungsketten und -netzwerken erhöht sich diese auf 100 000 Euro pro Antragsteller.
Fördergegenstand: Investition in digitale Technologien (Modul 1) sowie die Investition in die Qualifizierung von Mitarbeitenden (Modul 2). Die Module 1 und 2 können kumulativ oder alternativ in Anspruch genommen werden.

Mittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Antragstool seit 7. September verfügbar!
Um mittelständischen Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ finanzielle Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – anzuregen. Zuschüsse gibt es bei: Modul 1: Investitionen in digitale Technologien sowie Modul 2: Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.
Modul 1: Gefördert werden Investitionen in digitale Technologien und damit verbundene Prozesse und Änderungen im Unternehmen. Hierzu gehören insbesondere Hard- und Software, welche die interne und externe Vernetzung der Unternehmen fördern, zum Beispiel unter folgenden Aspekten: Datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Anwendungen, Big Data, Sensorik, 3D-Druck sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.
Modul 2: Gefördert werden Investitionen, die die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens verbessern – insbesondere bei der Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie im Unternehmen sowie bei IT-Sicherheit und Datenschutz, aber auch ganz grundsätzlich zu digitalem Arbeiten und den nötigen Basiskompetenzen.
Die Antragstellung erfolgt durch das antragsberechtigte Unternehmen oder einen Bevollmächtigten ausschließlich über das elektronische Antragsformular einschließlich notwendiger Anlagen. Die Unternehmen haben in der Regel 12 Monate Zeit, ihr gefördertes Digitalisierungsprojekt umzusetzen.
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach erfolgreicher Verwendungsnachweisprüfung.
Quelle und weitere Informationen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html


go-digital
Antragsberechtigte: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Handwerk mit technologischem Potenzial, Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern, Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro, Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung
Förderumfang: max. 50% auf maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro
Fördergegenstand: Beratungsleistungen für "Digitalisierte Geschäftsprozesse", "Digitale Markterschließung", "IT-Sicherheit"

Mittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Mit seinen drei Modulen "Digitalisierte Geschäftsprozesse", "Digitale Markterschließung" und "IT-Sicherheit" richtet sich "go-digital" gezielt an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und an das Handwerk.
Gefördert werden: Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.
Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung.

Beratungsunternehmen aus dem InnoZent OWL-Mitglieds- und Partnernetzwerk sind:

  • code-x GmbH Paderborn, Beratungsmodule: Digitale Markterschließung, Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Delta Media GmbH Paderborn, Beratungsmodule: IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung, Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Leonex Internet GmbH Paderborn, Beratungsmodule: IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung, Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • myconsult GmbH Salzkotten, Beratungsmodul: Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • neam IT-Services GmbH Paderborn, Beratungsmodul: IT-Sicherheit
  • TMC GmbH Paderborn, Beratungsmodule: Digitale Markterschließung, Digitalisierte Geschäftsprozesse

Quelle und weitere Informationen: bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html


Mittelstand Innovativ & Digital - Gutscheine
Antragsberechtigte: Unternehmen mit Sitz in NRW, <250 Mitarbeitende, Jahresumsatz max 50 Mio Euro oder Bilanzsumme max 43 Mio Euro, KMU-Definition EU
Förderung: bis zu 15.000 Euro bzw. 40.000 Euro
Fördergegenstand: Gutscheinförderung: MID-Analyse/-Innovation/-Digitalisierung

Mittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW
Mit den Gutscheinvarianten MID-Analyse, MID-Innovation und MID-Digitalisierung unterstützt das Wirtschaftsministerium NRW (MWIDE) kleine und mittlere Unternehmen beim Technologietransfer, bei externen Analysen und Entwicklungsarbeiten durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie bei der Beratung zur Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Der Fokus liegt dabei auf einer intelligenten (Weiter-)Entwicklung und Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren. So sollen KMU dabei unterstützt werden, die Trends ihrer Branche aufzugreifen und diese mithilfe spezifischer Projekte passgenau auf das eigene Unternehmen zu übertragen. Die Förderung des MID-Digitalisierung oder MID-Analyse beträgt bis zu 15.000 Euro; die Förderung des MID-Innovation bis zu 40.000 Euro. (Eine alternative Fördermöglichkeit für viele Vorhaben, die der Digitalisierungsgutschein adressiert, bietet auch die Fördermaßnahme go-digital (siehe oben)).
Quelle und weitere Informationen: Mittelstand Innovativ & Digital - Gutscheine

 

Mittelstand Innovativ & Digital - Sonderprogramm

Mittelstand Innovativ & Digital wird um das Zusatzprogramm MID-Plus temporär erweitert, damit Dienstleister ihre Kurse und Beratungsleistungen in der Corona-Krise auch digital anbieten können.

Inhaltliche Erweiterung
MID-Plus erweitert die Auswahl an Digitalisierungsvorhaben, für die eine Förderung beantragt werden kann. Bis zum 30.06.2021 fördert die Gutscheinvariante MID-Digitalisierung nun auch die erstmalige Umstellung von bisher physisch stattfindenden Dienstleistungen (Beratungs- und Kursangebote) auf digitale Instrumente sowie die Neuentwicklung entsprechender digitaler Angebote für Kunden.
Hierunter fallen beispielsweise Beratungsangebote wie Produktschulungen, Prozess-Trainings, Patientenaufklärung, Reklamationsabwicklung aber auch Weiterbildungsseminare oder Sportkurse – die nun erstmalig ins Digitale überführt werden ebenso wie komplett neu entwickelte digitale Angebote ebenfalls zu den oben genannten Angeboten.
Dabei können ausschließlich Umsetzungstätigkeiten des Auftragnehmers im Back-End gefördert werden. Nicht förderfähig sind hingegen Umsetzungstätigkeiten im Front-End. 
Finanzielle Vorteile
MID-Plus führt die derzeit gültige Erhöhung der Förderquoten für die Gutscheine MID-Digitalisierung und MID-Innovation bis zum 30.06.2021 fort:

  • Für kleine Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 80 Prozent
  • Für mittlere Unternehmen gilt bis zum Stichtag eine Förderquote von 60 Prozent

Damit ergibt sich für diese beiden Gutscheinvarianten eine Reduzierung des Eigenanteils um 30 Prozent.
Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage zur Maßnahme (www.mittelstand-innovativ-digital.nrw) und in der aktuell gültigen Förderbekanntmachung.

 


Mittelstand Innovativ & Digital - Assistent/in
Antragsberechtigte: Unternehmen mit Sitz in NRW, <50 Mitarbeitende. Es gilt dabei die KMU-Definition EU. Von den 49 Mitarbeitenden dürfen max fünf einen akademischen Abschluss besitzen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer eingestellt sind, sowie Werkstudierende werden dabei nicht berücksichtigt.
Förderung: max 22.500 Euro pro Jahr
Fördergegenstand: Lohnzuschuss über zwei Jahre

Mittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW
Der Fokus des Programms liegt auf der intelligente (Weiter-)Entwicklung und Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren. So sollen kleine Unternehmen dabei unterstützt werden, die Trends ihrer Branche aufzugreifen und durch spezifische Projekte passgenau auf das eigene Unternehmen zu übertragen.
Ein/e MID-Assistent/in kann beispielsweise für Maßnahmen aus den Bereichen Cyber Physical Systems (inkl. Chancen-/Risikoanalyse), Mensch-Maschine-Schnittstellen oder der Implementierung digitaler Geschäftsmodelle beantragt werden. MID-Assistent/innen können aber auch bei der Entwicklung innovativer, digitaler Geschäftsmodelle eingesetzt werden und z.B. unternehmensspezifische Strategien für digitale Geschäftsmodelle entwickeln oder bei spezifischen Fragestellungen der IT-Sicherheit ihre Kenntnisse einbringen.
Wichtig: Routine- oder regelmäßige Änderungen an Produkten, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen werden nicht gefördert; ebenso können grundlegende Maßnahmen der IT-Sicherheit, die keinen Bezug zu konkreten Projekten haben, nicht gefördert werden. Es muss immer einen Bezug zu einem konkreten Produkt/Produktionsverfahren oder einer konkreten Dienstleistung geben.
Anträge können ausschließlich online gestellt werden und werden durch den postalischen Versand der Anlage "Abschließende Erklärung zur Antragstellung MID-Assistent/in" rechtskräftig. Alle Anträge werden nach vollständigem Eingang formal und fachlich geprüft. Im Mittelpunkt stehen dabei die Plausibilität des Projektkonzepts sowie seine Machbarkeit/Umsetzbarkeit.
Quelle und weitere Informationen: Mittelstand Innovativ & Digital - Assistent/in

 


Potentialberatung
Antragsberechtigte: Unternehmen einschließlich Non-Profit-Organisationen, Arbeitsstätte in NRW, mindestens 10 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente)
Förderumfang: max. 50%/Beratungstag bei max. 10 Beratungstagen
Fördergegenstand: Unternehmen können Stärken und Schwächen und betriebsspezifische Lösungen ermitteln

Mittelgeber: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Europäischer Sozialfonds
Potentialberatung NRW in der Corona-Zeit
Die Potentialberatung setzt auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Schließlich sind Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Belegschaft wichtiges Betriebskapital. Für eine Potentialberatung können Unternehmen ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen.
Bezuschusst werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage - bis maximal 500 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 10 Beratungstage. Ist das Kontingent von 10 Beratungstagen ausgeschöpft, kann ein Unternehmen frühestens 36 Monaten nach Ausstellung des ersten Beratungsschecks erneut einen Beratungsscheck für eine Potentialberatung mit bis zu zehn Beratungstagen erhalten.
Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe entlang von fünf zentralen Themenbereichen beteiligungsorientiert ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten: Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung und Qualifizierungsberatung, Demografischer Wandel, Digitalisierung, Gesundheit. Beratungsstelle in Paderborn: IHK Ostwestfalen Zweigstelle Paderborn + Höxter
Quelle und weitere Informationen: gib.nrw.de/themen/arbeitsgestaltung-und-sicherung/potentialberatung/programminfos / mags.nrw/potentialberatung


Steuerliche Forschungsförderung
Antragsberechtigte: Alle steuerpflichtigen Unternehmen, unabhängig von ihrer Größenordnung
Förderumfang: 25% von maximal zwei Millionen Euro der förderfähigen Aufwendungen pro Jahr, maximal 500.000 Euro.
Fördergegenstand: Lohnkosten und Aufwendungen für erteilte Forschungsaufträge.

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unternehmensWert: Mensch plus
Antragsberechtigte: Unternehmen, <250 Beschäftigte, Sitz u. Arbeitsstätte in Deutschland, seit mindestens 2 Jahren am Markt, Jahresumsatz weniger 50 Mio Euro oder Jahresbilanzsumme geringer 43 Mio Euro, mindestens eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit (Teilzeitbeschäftigte können anteilig berücksichtigt werden)
Förderumfang: max. 80% pro Beratungstag bei 12 Beratungstagen
Fördergegenstand: Förderung betrieblicher Lern- und Experementierräume

Mittelgeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Europäischer Sozialfonds
Die Chancen der Digitalisierung gewinnbringend einzusetzen, ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine wirtschaftliche Notwendigkeit geworden. Dafür benötigen Betriebe nachhaltige Strategien und neue Konzepte. Hier setzt der neue Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) an, indem er betriebliche Lern- und Experimentierräume fördert. Im Rahmen einer professionellen Prozessberatung wird Ihr Unternehmen fit für die Digitalisierung gemacht. In einem beteiligungsorientierten Lernprozess werden passgenaue Lösungen für die digitale Transformation entwickelt und innovative Arbeitskonzepte erprobt.
Kriterien für Unternehmen: Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland, seit mindestens zwei Jahren am Markt, Jahresumsatz weniger als 50 Millionen Euro oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Millionen Euro, weniger als 250 Beschäftigte, mindestens eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit.
Die Förderung: umfasst zwölf Beratungstage, die Förderquote beträgt 80 Prozent, d.h. 20 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars sind von den Unternehmen als Eigenanteil aufzubringen. Insgesamt sollten für den Beratungsprozess ca. fünf bis sechs Monate eingeplant werden.
Die Beratung: erfolgt durch autorisierte Prozessberater. Zugang zum Programm über Erstberatungsstellen, z.B. in Paderborn über die Regionalagentur OWL
Quelle und weitere Informationen: unternehmens-wert-mensch.de/uwm-plus/uebersicht/


Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Antragsberechtigte: Einzelprojekte: Unternehmen mit <500 Beschäftigte - Kooperationsprojekte/Innovationsnetzwerke: Unternehmen mit <500 Beschäftigte (<1000 in Kooperation mit KMU)
Förderumfang: Unternehmen bis zu 45% von max. 550.000 Euro; Forschungseinrichtungen bis zu 100% von max. 220.000 Euro
Fördergegenstand: FuE-Einzelprojekte, FuE-Kooperationsprojekte, Innovationsnetzwerke

Mittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Neue Richtlinie für Anträge ab 1.1.2020 wurde veröffentlicht
Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen zusammenarbeiten, erhalten Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen. Wesentlich für eine Bewilligung sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen der geförderten FuE-Projekte. Das ZIM zielt auf mittelstandsgerechte Rahmenbedingungen und ist auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet.
Förderhöhe: Je nach Größe kann die Förderung der Unternehmen für FuE-Projekte bis zu 45% bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten von max. 550.000 Euro betragen; die Förderung von Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Kosten von max. 220.000 Euro. Die Antragstellung kann durch InnoZent OWL begleitet werden.
Quelle und weitere Informationen: zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html


 

Weitere Förderprogramme NRW, Bund, EU und International:

 

Förderung OWL

  • Antragsberechtigte: Unternehmen aus NRW, die die KMU-Kriterien erfüllen KMU-Definition EU
  • Förderumfang: max 60.000 Euro
  • Fördergegenstand: Gutscheine für Transferprojekte KMU/Forschungseinrichtung
  • Mittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW

In Transferprojekten können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus OstWestfalenLippe Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung ermitteln sie konkrete Herausforderungen und arbeiten an einer Lösung. Mit den it’s OWL Transfergutscheinen werden Antrag, Bewilligung und Abwicklung der Transferprojekte für die KMU gebündelt. Dazu reichen Unternehmen ein projektbezogenes Angebot der Forschungseinrichtung sowie ein Antragsformular beim it‘s OWL Clustermanagement ein. In dem Angebot werden die geplanten Aktivitäten und Ergebnisse des Projekts beschrieben. Nach inhaltlicher und formaler Begutachtung wird ein Zuwendungsbescheid in Form eines Gutscheins ausgestellt, der nach Abschluss des Projekts ausgezahlt wird.
Das Gutscheinmodell sieht vor, dass die KMU zuerst in Vorleistung treten und anschließend ihre Kosten anteilig erstattet bekommen. Bei kleinen Unternehmen bis 50 Mitarbeiter erfolgt die Erstattung bis zu 80 Prozent. Bei mittleren Unternehmen bis 249 Mitarbeiter ist eine Förderung von bis zu 60 Prozent möglich. Dabei sind zwei Gutscheinvarianten möglich: Variante A umfasst Analyse- und Konzeptionsaufträge der Unternehmen an die Forschungseinrichtungen (max. Fördersumme: 20.000 Euro, Umsetzungsdauer max. 6 Monate). Die Variante B ist für Befähigungs- und Umsetzungsaufträge vorgesehen (max. Fördersumme: 40.000 Euro, Umsetzungsdauer max. 12 Monate). Dabei können die Projekte auch aufeinander aufbauen [...]
Themenfelder für Transferprojekte können zum Beispiel Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen sein, Lösungen im Bereich der intelligenten Vernetzung von Maschinen und Anlagen, die Analyse und Verbesserung von IT-Sicherheitsstrategien, die Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen, Potenzialanalysen für den Einsatz von Selbstoptimierung, Strategien für ein effizientes Energiemanagement oder Maßnahmen zur Implementierung neuer Geschäftsmodelle.
Quelle und weitere Informationen: https://www.its-owl.de/unsere-angebote/technologietransfer/transfergutscheine-fuer-kmu/


Förderprogramme NRW

  • Antragsberechtigte: Gewerbliche Unternehmen, Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen, Verbände & Vereine
  • Förderumfang: bis zu 70% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben
  • Fördergegenstand: Zuschüsse für Bildung
  • Mittelgeber: Bund (KfW, LR …)

Gefördert werden Projekte der Sozialpartner zur Verankerung systematischer Weiterbildung sowie zur Verbesserung der Chancengleichheit in den Unternehmen in den folgenden Handlungsfeldern: Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen, Aufbau von vernetzten Weiterbildungsstrukturen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Initiierung von Branchendialogen, Stärkung der Handlungskompetenz betrieblicher Akteure zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern auch im Hinblick auf die Überwindung von Rollenstereotypen, Entwicklung lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle und Karrierewegplanungen.
Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen: Es müssen Maßnahmen in mindestens einem der genannten Handlungsfelder umgesetzt werden, die einen Beitrag zur Anpassung der Beschäftigten und Unternehmen an den demografischen und technologischen Wandel leisten. Für das Projekt sind in den Handlungsfeldern überprüfbare Ziele zu formulieren sowie Verfahren zu benennen, wie diese Ziele erreicht werden sollen. Für die Handlungsfelder Personalentwicklungsstrukturen, Weiterbildungsstrukturen sowie die Initiierung von Branchendialogen muss eine regionale oder branchenbezogene, von den jeweils zuständigen Sozialpartnern getroffene Vereinbarung zur Weiterbildung vorliegen. Mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein. Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss sichergestellt sein.
Von der Förderung ausgeschlossen sind: Weiterbildungsmaßnahmen, die zu den Pflichtaufgaben eines Antragstellers gehören, reine Forschungsvorhaben, Ausbildungsvorhaben im Sinne der beruflichen Erstausbildung und reine Qualifizierungsmaßnahmen.
Quelle und weitere Informationen: nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/...

  • Antragsberechtigte: Unternehmen und Einrichtungen für Forschung und für Wissensverbreitung (z.B. Hochschulen oder Forschungsinstitute, Technologietransfer-Einrichtungen, Innovationsmittler)
  • Förderumfang: zwischen 15% und 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Fördergegenstand: Einzelvorhaben und Gemeinschaftsvorhaben von Unternehmen sowie von Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Bereich einer wirtschaftlichen Tätigkeit sowie Kooperationen von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen.
  • Mittelgeber: Land Nordrhein-Westfalen

Förderbar sind Vorhaben im Bereich der Forschung und Entwicklung in der Grundlagenforschung, der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung sowie Durchführbarkeitsstudien von Vorhaben, Unternehmensgründungen von kleinen nicht börsennotierten Unternehmen, Investitionsbeihilfen für Forschungsinfrastrukturen, Innovationscluster für die juristische Person, die den Innovationscluster betreibt (Clusterorganisation), Innovationsbeihilfen für KMU, Prozess- und Organisationsinnovationen im Sinne und De-minimis-Vorhaben zur Stärkung von Forschung, Innovation und Technologie. Die Vorhaben sollen dabei von hoher strategischer Relevanz für die jeweilige Problemstellung und möglichst interdisziplinär und transdisziplinär ausgerichtet sein.
Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen: Das beantragte Vorhaben muss grundsätzlich in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden. Die Laufzeit des Vorhabens beträgt in der Regel bis zu 3 Jahre. Bei Kooperationsprojekten müssen die Partner ihre Rechte und Pflichten in einem Kooperationsvertrag regeln. Wenn nicht gewinnorientierte Zuwendungsempfänger wirtschaftliche Tätigkeiten im Wege der Auftragsforschung erbringen, muss dies unter marktüblichen Bedingungen geschehen. Nicht gefördert werden Unternehmen in Schwierigkeiten sowie Unternehmen, die einer Beihilfe-Rückforderung der EU nicht nachgekommen sind.
Quelle und weitere Informationen: nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/...

  • Antragsberechtigte: Einzelgründende oder Teams von bis zu drei Personen, die jeweils das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und in Nordrhein-Westfalen ihren Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben.
  • Förderumfang: 1.000 Euro pro Monat und Person über eine Laufzeit von maximal einem Jahr
  • Fördergegenstand: innovative Unternehmensgründungen
  • Mittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Initiative richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die ihre Geschäftsidee im Bereich zukunftsorientierter Technologien und innovativer Dienstleistungen sowie Geschäftsmodelle in NRW realisieren wollen. Ziel soll es hierbei sein, Gründerinnen und Gründer vor und zu Beginn ihrer Existenzgründung zu unterstützen, so dass sie in dieser anspruchsvollen Phase den Freiraum haben, sich voll und ganz auf die Vorbereitung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee zu konzentrieren.
Es wird vorausgesetzt, dass sich die Gründerinnen und Gründer entweder mit einem Unternehmen in NRW innerhalb der kommenden zwölf Monate selbständig machen wollen oder diese Existenzgründung bereits innerhalb der vergangenen zwölf Monate erfolgt ist. Der Zeitrahmen für die Existenzgründung umfasst demnach bis zu einem Jahr vor und einem Jahr nach der Antragstellung für ein Stipendium.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren von einem Coaching, das ihnen von akkreditierten Gründungsnetzwerken zur Gründungsbegleitung angeboten wird. Diese Netzwerke haben einschlägige Erfahrungen in der Unterstützung von Existenzgründungen. Die vermittelten Coaches beraten die Existenzgründerinnen und -gründer individuell und erstellen zusammen mit den Gründerinnen und Gründern jeweils auf die Geschäftsidee zugeschnittene Betreuungsfahrpläne.
Ablauf des Bewerbungsprozesses im Überblick: Kontaktaufnahme mit einem akkreditierten Gründungsnetzwerk, Erstellung eines aussagekräftigen Ideenpapiers, Persönliche Präsentation der Geschäftsidee und des Ideenpapiers vor der Jury, Bei Förderempfehlung durch die Jury: Antragstellung über vom Gründungsnetzwerk vermitteltes und vom Projektträger Jülich bereitgestelltes Web-Formular, Nach Bewilligung: Beginn des 12-monatigen Förderzeitraums
Quelle und weitere Informationen: gruenderstipendium.nrw/gruenden

  • Antragsberechtigte: Gewerbliche Unternehmen, Freie Berufe
  • Förderumfang: bis zu 100% der förderfähigen Investitionen
  • Fördergegenstand: Darlehen; Bürgschaften/Garantien für Wachstums-/Erweiterungsinvestitionen, Betriebsmittel, Innovation, Markteinführung neuer Produkte/Dienstleistungen
  • Mittelgeber: NRW.BANK

Zinsgünstige Darlehen für mittelständische Unternehmen und freiberuflich Tätige zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben.
Förderbaustein NRW.BANK.Digitalisierungskredit (Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen): Förderfähig sind Investitionsvorhaben aus folgenden drei Bereichen: Digitale Produktion und Verfahren, Digitale Produkte, Digitale Strategie und Organisation.
Förderbaustein NRW.BANK.Innovationskredit (Finanzierung von (sonstigen) Produkt-, Verfahrens- und Prozessinnovationen): Förderfähig sind Investitionsvorhaben, welche die Aufnahme neuer, technologisch fortschrittlicher Produkte in das Produktionsprogramm, die Einführung neuer, technologisch fortschrittlicher Produktionsverfahren oder die wesentliche Verbesserung bestehender Produkte und Verfahren zum Ziel haben.
Voraussetzungen: Der Investitionsort muss in Nordrhein-Westfalen liegen. Förderfähig sind hierbei grundsätzlich nur Vorhaben, die einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen und deren Gesamtfinanzierung gesichert ist. Das Darlehen ist im Rahmen der Möglichkeiten des Antragstellers banküblich zu besichern. Umschuldungen von Förderdarlehen des Landes Nordrhein-Westfalen, der NRW.BANK sowie der KfW Bankengruppe sind nicht möglich.
Quelle und weitere Informationen: nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/...

  • Antragsberechtigte: Gewerbliche Unternehmen
  • Förderumfang: 50% von 1.500 Euro pro Tagewerk bei max 8 Tagewerken (Ausnahmen möglich)
  • Fördergegenstand: Zuschüsse für Beratung
  • Mittelgeber: Land NRW

Gefördert werden umfassende betriebswirtschaftliche, organisatorische und technische Beratungen, die von externen und qualifizierten, sachverständigen Beraterinnen oder Beratern mit mindestens 2-jähriger Beratungserfahrung im jeweils relevanten Beratungsinhalt  für betriebliche Maßnahmen erbracht werden.
Gefördert werden Ausgaben für die Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen aus Anlass der Neuausrichtung der Finanzierungsstruktur, einer frühzeitigen Umstrukturierung, einer notwendigen Erschließung neuer Absatzmärkte, einer geplanten Übergabe des Unternehmens an eine Unternehmensnachfolgerin oder einen -nachfolger, einer geplanten vollständigen oder teilweisen Übernahme eines KMU durch eine Belegschaftsinitiative oder ein anderes KMU oder der Gewährung einer Bürgschaft des Landes NRW oder der Bürgschaftsbank NRW oder einer stillen Beteiligung, für die das Land NRW eine Garantie übernimmt.
Quelle und weitere Informationen: nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/...


Förderprogramme Bund

  • Antragsberechtigte: Arbeitszeit mindestens 15 Stunden pro Woche oder Elternzeit oder Pflegezeit. Zu versteuerndes Einkommen im Jahr höchstens 20.000 Euro; zu versteuerndes Einkommen von Ehepartnern zusammen höchstens 40.000 Euro.
  • Förderumfang: max 500 Euro
  • Fördergegenstand: berufliche Weiterbildung
  • Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Europäischer Sozialfonds

Mit der Bildungsprämie fördert der Bund individuelle berufsbezogene Weiterbildung. Berufsbezogen bedeutet, dass die ausgewählte Weiterbildung für den beruflichen Kontext wichtig sein muss – für die aktuelle oder eine geplante neue Tätigkeit. Individuell heißt, dass es um die persönlichen Bildungsinteressen geht – unabhängig von den Interessen des Arbeitgebers. Für die Förderung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: der Prämiengutschein und der Spargutschein ("Weiterbildungssparen").
Die beiden Gutscheine können miteinander kombiniert werden: Prämiengutschein: Übernahme von 50% der Kurs- oder Prüfungsgebühren, max. 500 Euro und/oder Spargutschein: Vorzeitiger Zugriff auf Ansparguthaben im Rahmen des Vermögensbildungsgesetzes - ohne Verlust der Arbeitnehmersparzulage.
Verfahren zur Gutscheinbeantragung: 1. Termin in einer Beratungsstelle. Die Beratung ist kostenlos. Das müssen Sie zur Beratung mitbringen: gültigen Personalausweis, einen Beschäftigungsnachweis, zum Beispiel Ihren Arbeitsvertrag oder eine Gehaltsabrechnung, einen Einkommensnachweis, zum Beispiel einen Einkommensteuerbescheid oder eine Gehaltsabrechnung. 2. Beratungsgespräch; Klärung, für welche Weiterbildung eine Förderung möglich ist. 3. Erhalt des Prämiengutscheins direkt beim Termin.
Wichtig: Das zu versteuernde Einkommen finden Sie in Ihrem letzten Steuerbescheid. Der Betrag kann deutlich niedriger sein als das jährliche Bruttoeinkommen.
Beratungsstellen in Paderborn: IHK-Akademie Ostwestfalen GmbH, Volkshochschule Paderborn
Quelle und weitere Informationen: bildungspraemie.info/de/programm-bildungspraemie...

  • Antragsberechtigte: staatliche und staatlich anerkannte FH/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften
  • Förderumfang: nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Fehlbedarfs­finanzierung
  • Fördergegenstand: Vorhaben zwischen Fachhochschulen (FH) und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft
  • Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Damit sich die Fachhochschulen noch stärker als leistungsstarke Partner für Unternehmen profilieren und sich zudem auch im deutschen Wissenschaftssystem besser behaupten können, werden mit FH-Kooperativ ausschließlich Vorhaben gefördert, die in das Forschungsprofil oder in einen Forschungsschwerpunkt der Fachhochschule eingebettet sind. Die Interdisziplinarität der Forschungsprojekte soll angestrebt werden.
Gefördert werden Vorhaben in den Bereichen der anwendungsorientierten Ingenieur-, Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die sich durch eine große Anwendungsnähe, ein hohes wirtschaftliches Potenzial und eine über den Stand der Technik hinausgehende wissenschaftlich-technische Herausforderung auszeichnen. Auch grundlagennahe neue oder disruptive Technologien mit hohen technischen oder wissenschaftlichen Risiken können über FH-Kooperativ gefördert werden. Dazu gehören etwa Quantentechnologien, innovative Informationstechnologien oder Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Wichtig ist jedoch, dass dabei der Transfer in eine erste Anwendung im Vordergrund steht.
Voraussetzung für die Bewilligung ist, dass der Anteil der finanziellen Beteiligung der Unternehmenspartner mindestens 7,5 % der zuwendungsfähigen Ausgaben – abzüglich der Ausgaben für Investitionen in Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren – bei Erstberufenen bzw. mindestens 15 % bei Erfahrenen beträgt.
Projektpauschale: Das BMBF gewährt bei Forschungsvorhaben an Hochschulen zusätzlich zur Zuwendung – auf Basis der zuwendungsfähigen Ausgaben abzüglich der eingeworbenen Drittmittel – eine Projektpauschale in Höhe von 20 %.
Die Abwicklung erfolgt über den Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH Düsseldorf.
Quelle und weitere Informationen: forschung-fachhochschulen.de/massnahmen/fh-kooperativ

  • Antragsberechtigte: Alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt. Nicht antragsberechtigt sind natürliche Personen.
  • Förderumfang: Nicht rückzahlbarer Zuschuss, vorausgesetzte Eigenbeteiligung zwischen mindestens 10% und 50%
  • Fördergegenstand: Innovative Klimaschutzprojekte in den Bereichen Kommunen, Verbraucher, Wirtschaft und Bildung, die in den vielfältigen, klimarelevanten Handlungsfeldern substanzielle Beiträge zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung leisten und eine bundesweite Sichtbarkeit aufweisen.
  • Mittelgeber: Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Der Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte zielt darauf ab, innovative Ansätze im Klimaschutz zu entwickeln und pilothaft zu erproben (Modul 1) sowie die Wirkungen von bereits pilothaft erprobten, erfolgreichen Ansätzen durch eine bundesweite Verbreitung zu verstärken und nachhaltig zu sichern (Modul 2). Die bundesweite Anwendbarkeit und Sichtbarkeit dieser Ansätze spielt dabei in beiden Modulen eine bedeutende Rolle.
Projektideen beider Module müssen eine konkrete Umsetzungsorientierung ausweisen. Auf direktem oder indirektem Weg müssen Treibhausgasemissionen eingespart und somit einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung geleistet werden.
Nicht gefördert werden investive Vorhaben sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
Das Antragsverfahren für die Förderung von innovativen Klimaschutzprojekten ist in beiden Modulen grundsätzlich zweistufig. Zunächst ist bis zu den angegebenen Stichtagen eine Skizze einzureichen. Skizzen, die die formellen Voraussetzungen erfüllen, werden entsprechend der Bewertungskriterien im Wettbewerbsverfahren zwischen allen eingegangenen Skizzen bewertet. Die Einreicher der Skizzen, die für eine Förderung in Betracht kommen, werden zur Antragstellung aufgefordert. In der zweiten Stufe entscheidet das BMU auf Grundlage des förmlichen Förderantrags über die Bewilligung einer Zuwendung.
Die Betreuung der Fördermaßnahme erfolgt durch den Projektträger Jülich (PtJ) Berlin.
Quelle und weitere Informationen: ptj.de/klimaschutzinitiative/wirtschaft-verbraucher-bildung

  • Antragsberechtigte: Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind; Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung; Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter; Sitz in der Bundesrepublik Deutschland; KMU-Definition EU
  • Förderumfang: Zuschuss zwischen 1.500 und 3.200 Euro
  • Fördergegenstand: Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.
  • Mittelgeber: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Europäischer Sozialfonds

Vor Antragstellung müssen Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Bestandsunternehmen ist es freigestellt, ein Informationsgespräch in Anspruch zu nehmen. Die Auswahl des regionalen Ansprechpartners ist den jeweiligen Unternehmen überlassen. Es muss sich um einen bei einer Leitstelle registrierten regionalen Ansprechpartner handeln [...]
Wichtig: Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind. Beratungen vor einer Gründung können nicht mit diesem Programm bezuschusst werden.
Selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (> 50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen, sind grundsätzlich im Förderverfahren zugelassen. Weitere Nachweise sind zu erbringen.
Anträge auf Gewährung eines Zuschusses zu den Kosten einer geplanten Beratung können nur online über die Antragsplattform des BAFA gestellt werden. Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das beratene Unternehmen.
Quelle und weitere Informationen: bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/...

  • Antragsberechtigte: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks, weniger als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, im Jahr vor der Nutzung des Gutscheines einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsummer von höchstens 20 Mio. €, Sitz oder eine Niederlassung in Deutschland
  • Förderumfang: Gutscheine zwischen 10 und 25 Tagewerke (je 550 Euro), max. Wert zwischen 5.500 und 13.750 Euro
  • Fördergegenstand: externe Beratung für die Einführung eines innovativen Produktes oder eines innovativen technischen Verfahrens
  • Mittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Oft fehlt es kleinen Unternehmen an aktuellem Wissen zu Methoden und Instrumenten, um intern Produktinnovationen oder technische Verfahrensinnovationen erfolgreich zu managen. Genau hier hilft qualifizierte externe Beratung bei der Vorbereitung und Umsetzung der Ideen, die im Rahmen von go-Inno gefördert wird.
BMWi-Innovationsgutscheine decken 50 Prozent der Ausgaben für externe Beratungsleistungen durch vom BMWi autorisierte Beratungsunternehmen.
Das Beratungsmodell umfasst zwei Leistungsstufen 1: Potenzialanalyse, 2: Realisierungskonzept und / oder Projektmanagement.
Leistungen dürfen nur durch autorisierte Beratungsunternehmen erbracht werden. Berater in Paderborn sind: ATHENA Technologie Beratung GmbH, LiA Engineering GmbH, Webcellent GmbH
Der mit allen öffentlichen Förderungen verbundene administrative Aufwand wird in diesem Programm von den vom BMWi autorisierten Beratungsunternehmen geleistet. Für das beratene Unternehmen fallen keine administrativen Arbeiten an.
Quelle und weitere Informationen: innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-Inno/...

  • Antragsberechtigte: Natürliche Personen, Wohnsitz in Deutschland. Die Firmengründung muss in Deutschland erfolgen.
  • Förderumfang: Preisgeld bis zu 32.000 Euro
  • Fördergegenstand: Gründungs-Ideenkonzepte zum Themenschwerpunkt „Digitale Innovationen“
  • Mittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Der zweiphasige Wettbewerb findet halbjährlich statt. Starttermine sind jeweils der 01.07. und der 02.01. Für die Bewerbung genügt eine Ideenskizze, die streng vertraulich behandelt wird. Vorgestellt werden soll das Gründungskonzept auf maximal 15 Seiten. Die Ausarbeitung eines vollständigen Geschäftsplans ist nicht erforderlich. In der Ideenskizze sollten die Innovation der Idee dargestellt, auf fachliche und betriebswirtschaftliche Kompetenzen eingegangen sowie die Vernetzung mit potenziellen Kunden und Partnern beschrieben werden.
Jede Wettbewerbsrunde ist zweistufig:Phase 1: Die TeilnehmerInnen melden sich online an und laden ihre Ideenskizze und ggf. ihr Video hoch. Nach Ablauf der Frist für die Phase 1 erhalten alle TeilnehmerInnen eine SWOT-Analyse als Feedback. Phase 2: Die besten TeilnehmerInnen aus Phase 1 erhalten als „Nominierte“ die Möglichkeit, ihre Beiträge nach dem Feedback zu überarbeiten und erneut hochzuladen. Die Jury wählt aus den nominierten TeilnehmerInnen die PreisträgerInnen aus. Alle TeilnehmerInnen der Phase 2 erhalten erneut ein schriftliches Feedback.
Die Beiträge im Gründerwettbewerb werden nach folgenden Kriterien bewertet: Erfahrung und Qualifikation des Teilnehmers, der Teilnehmerin oder des Teams; Kundennutzen, Alleinstellung und Marktpotenzial des Produkts bzw. der Dienstleistung; Verständlichkeit und Umsetzbarkeit des Gründungskonzepts.
Der Wettbewerb wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH durchgeführt.
Quelle und weitere Informationen: digital/DIGITAL/Navigation/DE/Gruenderwettbewerb/...

  • Antragsberechtigte: Kleine und mittlere Unternehmen KMU-Definition EU, Förderungswürdig sind Einzelvorhaben von Unternehmen mit Kompetenz auf dem jeweiligen Technologiefeld.
  • Förderumfang: Das maximale Projektvolumen ist vom Leistungsvermögen der beteiligten KMU abhängig. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung der Unternehmen - grundsätzlich mindestens 50 Prozent der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten - vorausgesetzt. Durch die Gewährung eines KMU-Aufschlags (Bonus) kann sich der Eigenanteil reduzieren.
  • Fördergegenstand: Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den unten genannten Technologiefeldern
  • Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung erleichtert mit der Förderinitiative KMU-innovativ den Zugang zu Fördermitteln: Beantragung und Bewilligung sind vereinfacht und schnell.
Verwirklichung des Vorhabens: 1. den Lotsendienst für Unternehmen kontaktieren 2. zu einem der Stichtage (15.4./15.10.) eine Skizze des Projektes einreichen 3. die Skizze wird innerhalb von zwei Monaten begutachtet 4. bei positiver Bewertung kann ein Förderantrag gestellt werden 5. innerhalb von zwei Monaten wird über den Antrag entschieden 6. Verwirklichung des Forschungsvorhabens.
Gefördert werden Forschungsvorhaben in Technologiefeldern, die für Deutschland besondere Priorität haben: Biotechnologie, Elektronik und Autonomes elektrisches Fahren, Forschung für die zivile Sicherheit, Informations- und Kommunikationstechnologien, Materialforschung, Medizintechnik, Mensch-Technik-Interaktion, Photonik und Quantentechnologien, Produktion, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.
Generell ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen, möglich. Es muss jedoch der Nutzen des Vorhabens in erster Linie den beteiligten KMU (Hersteller/Anwender) zugute kommen.
Quelle und weitere Informationen: bmbf.de/de/kmu-innovativ...

  • Antragsberechtigte: Kleine und mittlere Unternehmen KMU-Definition EU der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre ­Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient, in Deutschland verlangt.
  • Förderumfang: nicht rückzahlbarer Zuschuss.
  • Fördergegenstand: vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten im Rahmen bi- und multilateraler europäischer Verbundvorhaben; vorrangig: Innovationen in der Mikroelektronik und grundlegende basistechnologische Innovationen für die künftige Mikroelektronik.
  • Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

In PENTA soll die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme speziell durch die ­Einbindung von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette unterstützt und gefördert ­werden. Thematische Schwerpunkte sind hierbei neue Lösungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0, die intelligente Medizintechnik und das automatisierte Fahren.
Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Zusammenarbeit mehrerer unabhängiger Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Lösung von gemeinsam vereinbarten Forschungsaufgaben (Verbundvorhaben).
Zweistufiges Antragsverfahren: In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des Gesamtverbunds eine Projektskizze („Project Outline“) für das Gesamtvorhaben bei der PENTA-Geschäftsstelle ein. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Koordinatoren von positiv bewerteten Projektskizzen schriftlich aufgefordert, eine Gesamtvorhabenbeschreibung („Full Project Proposal“) einzureichen.
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Berlin.
Quelle und weitere Informationen: bmbf.de/foerderungen/...

  • Antragsberechtigte: Unternehmen, Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland, Jahresumsatz geringer als 50 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Mio. EUR, mind. zweijähriges Bestehen des Unternehmens, (in NRW:) weniger als 10 Mitarbeiter, mind. eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit (Teilzeitbeschäftigte können anteilig berücksichtigt werden.)
  • Förderumfang: bis zu 80% Zuschuss bei max. 10 Beratertage und max. 1.000 Euro pro Tag
  • Fördergegenstand: Beratung zur Entwicklung einer zukunftsfähigen und mitarbeiterorientierten Personalpolitik
  • Mittelgeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Europäischer Sozialfonds

Das bundesweite Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu entwickeln. Hierzu werden Beratungen in vier Handlungsfeldern gefördert: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz. In diesen Bereichen erarbeiten professionelle Berater/innen gemeinsam mit der Unternehmensführung und Beschäftigten maßgeschneiderte Konzepte und Maßnahmen für eine erfolgreiche Personalpolitik.
Die Beratung erfolgt in drei Schritten: 1. Erstberatung: Erfüllt das Unternehmen die Förderkonditionen, erhält es direkt in der Erstberatungsstelle den Beratungsscheck, mit dem die Prozessberatung in Anspruch genommen werden kann. 2. Prozessberatung: Aus einem Prozessberaterpool kann eine/n für das Programm autorisierte/n Prozessberater/in ausgewählt werden. Die Prozessberatung findet direkt im Unternehmen statt. Dabei erarbeitet der/die Prozessberater/in gemeinsam mit der Unternehmensführung und Beschäftigten und ggf. der Mitarbeitervertretung passgenaue Lösungsstrategien. Für die Prozessberatung stehen dem Unternehmen insgesamt bis zu zehn Beratungstage zur Verfügung, die in einem Zeitraum von neun Monaten genutzt werden können. 3. Ergebnisgespräch: Sechs Monate nach Abschluss der Prozessberatung erörtern die Erstberatungsstelle, die Unternehmensführung und die Mitarbeitervertretung in einem dritten Schritt des Programms gemeinsam das Erreichte. 
Quelle und weitere Informationen: unternehmens-wert-mensch.de/das-programm/...

Innovationen, also neue Produkte und Dienstleistungen, sind die Triebfeder des Erfolges der deutschen Wirtschaft. Sie müssen möglichst bekannt sein und möglichst breit genutzt werden können, um auf dem Markt Fuß zu fassen. Ziel der Innovationspolitik des BMWi ist daher nicht nur die Förderung des Entstehens von Innovationen, sondern auch deren rasche Verbreitung - durch Wissens- und Technologietransfer.
WIPANO setzt genau hier an: Zum einen wird durch eine effiziente Sicherung und Nutzung von Geistigem Eigentum die wirtschaftliche Verwertung von innovativen Ideen und Erfindungen aus öffentlicher Forschung und die Nutzung des kreativen Potentials insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) unterstützt. Zum anderen wird die Überführung neuester Forschungsergebnisse in Normen und Standards gefördert.
Des Weiteren werden KMU für eine Mitarbeit in Normungs- und Standardisierungsausschüssen bzw. in nationalen und internationalen Gremien unterstützt.
Quelle und weitere Informationen: innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/WIPANO...


Förderprogramme EU-Ebene

  • Antragsberechtigte: einzelne KMU Definition EU, die gewinnorientiert agieren (keine gGmbHs), Sitz in den EU-Mitgliedstaaten oder in einem der an Horizont 2020 assoziierten Land haben. Als Unterauftragnehmer können Forschungseinrichtungen, Hochschulen oder größere Unternehmen das geförderte KMU unterstützen.
  • Förderumfang: Förderquote 70%
  • Fördergegenstand: Gefördert wird in der Regel eine marktnahe innovative Entwicklung ab "Demonstration unter Einsatzbedingungen"
  • Mittelgeber: Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizont 2020

Der EIC Accelerator Pilot richtet sich auf europäischer Ebene ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen mit Wachstumspotenzial, einer risikoreichen Idee mit hohem Marktpotenzial und Innovationsgrad sowie europäisch bzw. international ausgerichteter Geschäftstätigkeit. Verfolgt wird dabei ein themenoffener Ansatz. Neben technologischen können auch nicht-technologische Innovationen, wie z. B. soziale Innovationen oder Innovationen im Dienstleistungssektor, unterstützt werden.
Im Accelerator werden während der ein- bis zweijährigen Projektlaufzeit Innovations- und abschließende Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt. Darunter fallen Aktivitäten wie Demonstration, Tests, Erstellung von Prototypen, Pilotmaßnahmen, Scale-up, Miniaturisierung oder Design bis hin zur Marktumsetzung.
Bei der Förderung gibt es zwei Optionen: eine rein zuwendungsbasierten Förderung zwischen 0,5 und 2,5 Millionen Euro oder eine aus einer Zuwendung und einer Kapitalfinanzierung bestehende Mischfinanzierung ("blended financing"), auch für weiterführende Marktaktivitäten. Eine Mischfinanzierung kann ab dem Stichtag 9. Oktober 2019 beantragt werden. Sie besteht aus einer nicht-rückzahlbaren Zuwendung zwischen 0,5 und 2,5 Millionen Euro und aus Beteiligungskapital von bis zu 15 Millionen Euro. Die Förderquote beträgt 70 %.
Die Anträge werden im Begutachtungsprozess nach den Kriterien Innovationsstärke ("Excellence"), Marktfähigkeit ("Impact") und Qualität der Umsetzung ("Implementation") bewertet. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie das Risiko- und Marktpotenzial, der europäische Mehrwert (warum EU-Förderung statt nationaler Förderung?) und das Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Point (USP)). Zudem werden die Umsetzungskapazitäten und das Entwicklungspotenzial der KMU sowie deren Kommerzialisierungsstrategie bewertet.
Erfolgreiche Antragstellende haben die Möglichkeit, Coaching- und Mentoring-Angebote unterstützend (bis zu zwölf Tage) wahrzunehmen.
Quelle und weitere Informationen: nks-kmu.de/foerderung-accelerator...

  • Antragsberechtigte: siehe jeweilige Ausschreibung tetramax.eu/ttx/...
  • Förderumfang: Für gemeinnützige Organisationen beträgt die Quote 100%, für nicht-gemeinnützige 70%.
  • Fördergegenstand: Grenzüberschreitende Technologietransfer-Experimente (TTX) auf der Basis offener Ausschreibungen
  • Mittelgeber: Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizont 2020

TTX Ausschreibungen: Während der Laufzeit des TETRAMAX-Projekts (September 2017 - August 2021) gibt es verschiedene offene Anrufe, die die Möglichkeit bieten, mit erheblichen Finanzierungsmöglichkeiten an den TETRAMAX-Technologietransferexperimenten (TTX) mitzuwirken; siehe jeweilige Ausschreibungen tetramax.eu/ttx/...
Zum Projekt: TETRAMAX („Technologietransfer durch multinationale Anwendungsexperimente“) ist eine Maßnahme im Rahmen von Horizont 2020. Es bietet eine Implementierung der SAE-Initiative (European Smart Anything Everywhere) im Bereich kundenspezifisches und energiesparendes Computing für Cyber ​​Physical Systems und das Internet der Dinge. Als Digital Innovation Hub möchte TETRAMAX der europäischen Industrie einen Mehrwert bieten und durch schnellere Digitalisierung zu Wettbewerbsvorteilen beitragen. Darüber hinaus wird TETRAMAX langfristig der Wegbereiter für ein gestärktes, profitables und nachhaltiges Ökosystem sein, das auf europäischer Ebene maßgeschneiderte Computerkompetenz, Dienstleistungen und einen kontinuierlichen Innovationsstrom bietet und dennoch eine starke regionale Präsenz aufweist, wie sie von KMU bevorzugt wird.
Das Gesamtbudget des TETRAMAX-Projekts beträgt 7 Mio. € und wird von der RWTH Aachen mit 23 Partnern aus fast allen EU-Ländern koordiniert. Das Projekt baut teilweise auf Erfahrungen mit dem TETRACOM-Projekt im Zeitraum 2013-2016 auf. TETRAMAX wurde im September 2017 gestartet und läuft bis August 2021.
Quelle und weitere Informationen: tetramax.eu/@/DE/


Förderprogramm International

  • Antragsberechtigte: Beispielsweise Unternehmensverbände und andere Zusammenschlüsse von Unternehmen aus Ländern und Regionen, die sich an der Ausschreibung beteiligen. In Deutschland sind ausschließlich AiF-Forschungsvereinigungen antragsberechtigt.
  • Förderumfang: Fördermittel für Projektpartner aus Deutschland werden nach erfolgreicher Evaluation gemäß Antragslage vom BMWi bereitgestellt.
  • Fördergegenstand: Umsetzung internationaler Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
  • Mittelgeber: (In Deutschland:) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi

CORNET steht für Collective Research Networking und ermöglicht transnationale Vorhaben der Gemeinschaftsforschung. Die Initiative vernetzt nationale und regionale Programme der Gemeinschaftsforschung verschiedener Länder miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. In Deutschland basiert CORNET auf der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).
CORNET bietet Projektkonsortien bestehend aus Unternehmensverbänden und Forschungseinrichtungen aus mindestens zwei beteiligten Ländern bzw. Regionen die Möglichkeit, Anträge für gemeinsame Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung einzureichen. Es ist eine themenoffene Initiative – Projekte aus allen Branchen und Technologiefeldern sind willkommen und förderfähig. Begünstigte sind KMU ohne oder mit begrenzter Forschungskapazität, die Zugang zu den Forschungsergebnissen erhalten, die nach Abschluss eines Projekts veröffentlicht werden.
Neben dem gemeinsamen CORNET-Antrag für alle Projektpartner in englischer Sprache ist für die Beantragung des deutschen Fördermittelanteils die Eingabe der notwendigen Antragsdaten über das Portal ELANO zur elektronischen Antragstellung im Rahmen der IGF erforderlich. Dabei gelten die gleichen Anforderungen wie für Anträge im IGF-Normalverfahren, eine Beschreibung zum Forschungsantrag ist jedoch nicht notwendig.
Quelle und weitere Informationen: aif.de/foerderangebote/cornet-igf-international...


 
Sonstige Programme und Richtlinien:


Förderrichtlinie des Europäischen Sozialfonds: ESF     

Programm für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für KMU: COSME     

Förderrichtlinien des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung: EFRE     

Forschungsinitiative: EUREKA



Weitere Informationen zu Förderungen:


Förderinfo Bund:
Übersicht: Forschungs- und Innovationsförderung Nordrhein-Westfalen >>>

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:
Allgemeine Förderdatenbank Bund, Länder und EU >>>

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle:
Benutzerleitfaden zur Definition von KMU >>>

IHK Lippe zu Detmold:
Förderprogramme >>>

Informationen it`s OWL:
Innovationsförderung für KMU verbessern: NRW. Innovationspartner >>>



Weitere Überblicksdarstellungen:


Forschungs- und Innovationsförderung für KMU
In vielen Bereichen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Bund, Länder und EU unterstützen sie durch spezielle Förderprogramme für Forschung und Innovation, für Technologietransfer oder Gründung, sowie mit fach- und branchenbezogenen Förderaktivitäten für Forschung und Entwicklung.
Quelle und weitere Informationen: foerderinfo.bund.de/de/kmu...
     
Wirtschaftsförderung und Mittelstand
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Die Wirtschafts- und Mittelstandsförderung des BAFA wird in den folgenden Bereichen angeboten: Auslandsmarkterschließung, Beratung & Finanzierung, Fachkräfte, Film & Technik und Handwerk & Industrie.
Quelle und weitere Informationen: bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/wirtschafts_mittelstandsfoerderung...
     
Ausschreibungen auf Bundesebene
Aktuelle Informationen über Förderprogramme und -bekanntmachungen sowie ihre Bewerbungstermine für den Bereich Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes und Informationen weiterer fördernder Einrichtungen.
Quelle und weitere Informationen: foerderinfo.bund.de/de/bekanntmachungen...
     
Horizont 2020
Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Neben den klassischen Kooperationsprojekten ist in einigen Programmbereichen auch eine Einzelförderung möglich.
Alle Förderformen und Instrumente im Überblick:
Quelle und weitere Informationen: horizont2020.de/einstieg-instrumente...


Stand: August 2020. Die Angaben sind ohne Gewähr, Änderungen bleiben vorbehalten.