Innovation, Projektmanagement, agile Methoden / Scrum


Innovationsmanagement

Im Fachportal für Strategie- und Innovationswissen finden Sie einen fundierten Überblick über Instrumente und Methoden, um eine erfolgreiche Umsetzung von neuen Ideen in Produkte, Dienstleistungen, Services, Prozesse, Strukturen oder Verhaltensweisen zu unterstützen:

Quelle: innovations-wissen.de

Einen Leitfaden zum Thema Innovationsmanagement mit einer angegliederten Übersicht verschiedener Methoden, Datenbanken und Hilfsmittel, die in Zusammenhang mit der operativen Umsetzung des Innovationsmanagements nützlich sein können, bietet die IHK Bodensee-Oberschwaben an:

Quelle: weingarten.ihk.de


Eine sehr gute Übersicht über Methoden des Projektmanagements gegliedert nach Projektphase, Prozessgruppen und Methodenarten bietet die Webseite der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. mit ihrem

Quelle: gpm-hochschulen.de


Scrum / Agiles Projektmanagement

Scrum ist ein Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements, insbesondere zur agilen Softwareentwicklung. Es wurde ursprünglich in der Softwaretechnik entwickelt, ist aber davon unabhängig. Scrum wird inzwischen in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Es ist eine Umsetzung von Lean Development für das Projektmanagement.

Scrum besteht aus nur wenigen Regeln. Diese beschreiben vier Ereignisse, drei Artefakte und drei Rollen, die den Kern ausmachen. Die Regeln sind im Scrum Guide beschrieben. (…) Der Ansatz von Scrum ist empirisch, inkrementell und iterativ. Er beruht auf der Erfahrung, dass viele Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um in einen vollumfänglichen Plan gefasst werden zu können. Ein wesentlicher Teil der Anforderungen und der Lösungsansätze ist zu Beginn unklar. Diese Unklarheit lässt sich beseitigen, indem Zwischenergebnisse geschaffen werden. Anhand dieser Zwischenergebnisse lassen sich die fehlenden Anforderungen und Lösungstechniken effizienter finden als durch eine abstrakte Klärungsphase. In Scrum wird neben dem Produkt auch die Planung iterativ und inkrementell entwickelt. Der langfristige Plan (das Product Backlog) wird kontinuierlich verfeinert und verbessert. Der Detailplan (das Sprint Backlog) wird nur für den jeweils nächsten Zyklus (den Sprint) erstellt. Damit wird die Projektplanung auf das Wesentliche fokussiert.

Die empirische Verbesserung fußt auf drei Säulen:

  • Transparenz: Fortschritt und Hindernisse eines Projektes werden regelmäßig und für alle sichtbar festgehalten.
  • Überprüfung: Projektergebnisse und Funktionalitäten werden regelmäßig abgeliefert und bewertet.
  • Anpassung: Anforderungen an das Produkt, Pläne und Vorgehen werden nicht ein für alle Mal festgelegt, sondern kontinuierlich und detailliert angepasst. Scrum reduziert die Komplexität der Aufgabe nicht, strukturiert sie aber in kleinere und weniger komplexe Bestandteile, die Inkremente.

Ziel ist die schnelle und kostengünstige Entwicklung hochwertiger Produkte entsprechend einer formulierten Vision. Die Umsetzung der Vision in das fertige Produkt erfolgt nicht durch die Aufstellung möglichst detaillierter Lasten- und Pflichtenhefte. In Scrum werden die Anforderungen in Form von Eigenschaften aus der Anwendersicht formuliert. Die Liste dieser Anforderungen ist das Product Backlog. Diese Anforderungen werden Stück für Stück in ein bis vier Wochen langen Intervallen, sogenannten Sprints umgesetzt. Am Ende eines Sprints steht bei Scrum die Lieferung eines fertigen Teilprodukts (das Product Increment). Das Produktinkrement sollte in einem Zustand sein, dass es an den Kunden ausgeliefert werden kann (potentially shippable product). Im Anschluss an den Zyklus werden Produkt, Anforderungen und Vorgehen überprüft und im nächsten Sprint weiterentwickelt.

Scrum ist für Teams mit einer Größe von drei bis neun Entwicklern konzipiert. Größere Projekte benötigen ein weitergehendes Framework, das die Koordination mehrerer Teams organisiert. Wenn diese Koordination den gleichen Prinzipien wie Scrum folgt, dann spricht man von Scaled Agile Frameworks.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Scrum

Weitere Informationen: www.scrum.org

Scrum Leitfaden (deutsch), Stand November 2017:
www.scrumguides.org/docs/scrumguide/v2017/2017-Scrum-Guide-German.pdf

Michael Kemkes und Ulrike Künnemann sind beide zertifizierte Professional Scrum Master I.


Stand: August 2018. Die Angaben sind ohne Gewähr, Änderungen bleiben vorbehalten.