Erfahrungsaustausch progressivKI


    Erfahrungsaustausch: Einsatz von künstlicher Intelligenz im Rahmen der Electronic Design Automation (EDA) zur Lösung von Einzelproblemen und für automatisierte Lösungen von Design Problemen

    • Sie binden bei der Entwicklung von Leiterplatten bereits künstliche Intelligenz Ki ein?
    • Sie greifen noch auf manuelle Techniken sowie semiautomatische Prozesse im Layout- bzw. Schaltplandesign zurück?
    • Sie überprüfen die EMV manuell auf Basis von rudimentären und oft geometriebasierten Designregeln?
    • Sie haben die Erfahrung gemacht, dass diese Analyse der EMV oft unzureichend ist und viele Probleme erst bei entsprechenden Messungen sichtbar werden?

    Wir bieten Ihnen die Möglichkeit der Teilnahme an dem Forschungsprojekt progressivKi zur Einbindung von künstlicher Intelligenz in der Leiterplattenentwicklung!

    Leitfrage für unseren ersten Erfahrungsaustausch:
    Wie gestalten Sie Ihren Entwicklungsprozess im Layout bzw. Schaltplandesign von Leiterplatten und wie reagieren Sie auf Änderungen der Anforderungen im Prozess der Leiterplattenentwicklung? Anschließend ergeben sich die Fragestellungen für weitere Treffen aus den individuellen Bedürfnissen der teilnehmenden Unternehmen.

    Zielsetzung
    Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördertem Projekt progressivKi ist die Reduktion der zukünftig aufzuwendenden Ressourcen für den Entwurfsprozesses von elektronischen Systemen unter Verwendung künstlicher Intelligenz um bis zu 20%.
    Im Rahmen unserer Erfahrungsaustauschgruppe können Sie sich mit weiteren Unternehmen (10-12 Unternehmen, geschlossene Gruppe, Datensicherheit) zu den Herausforderungen und Fragestellungen zum Einsatz von KI austauschen, in das Projekt einbringen und von den Ergebnissen nach Projektablauf partizipieren. Ebenfalls können Sie sich mit den anderen teilnehmenden Unternehmen zu Herausforderungen und Fragestellungen austauschen, die Ihr eigenes Unternehmen aktuell oder zukünftig betreffen werden. 

    Wer

    • Unternehmen im Bereich Elektronikentwicklung PCB, Schaltungsentwicklung, Layouterstellung, Leiterplattenbestückung und Prüfung
    • Geschäftsführung, Bereichsführung, Entwickler


    Wie oft und wo

    • 3-4 Treffen im Jahr 2022, Termine werden nach Kick Off Ende Februar/Anfang März von der Gruppe festgelegt
    • In Abhängigkeit von der Corona Lage: virtuell 2h; Präsenz 3-4h in der Zukunftsmeile in Paderborn oder einem gastgebenden Unternehmen

    Kosten
    Das kostenfreie Angebot ist Bestandteil des Projekts progressivKi und wird aus Mitteln des Bundeshaushaltes des BMWi für das Vorhaben: “Verbundprojekt: progressivKi – Unterstützung der Entwicklung von effizienten und sicheren Elektroniksystemen für zukünftige KFZ-Anwendungen mit automatisierten Fahrfunktionen mittels einer modular strukturierten Ki-Plattform; Teilvorhaben: Technische KMU-Unterstützung zur Einführung Ki-basierter Entwurfsprozesse“ gefördert.

    Start

    • 24. Februar 2022 oder 02. März 2022 14:00Uhr - 17:00Uhr
    • 3 Folgetermine in 2022, die gemeinsam festgelegt werden

    Durchführung, weitere Informationen und Anmeldung: 
    InnoZent OWL e.V. 
    Jürgen Kutter
    E-Mail
    Tel.: +49 5251 2055 918

    Themenspektrum
    Die genauen Themen werden von der Gruppe jeweils für die nächste Sitzung gemeinsam festgelegt.

    Mögliche Themen für den Austausch

    • Entwicklungszeiten
    • Softwareunterstützung
    • Entwurfsdateien (z.B. Schaltpläne, Layouts, Stücklisten, meist CAD/EDA oder ähnlichen Formate)
    • Datenblätter (meist PDF) sowie Metadaten (z.B. Design Regeln; Projektbeschreibung; Kundenanforderungen)
    • Schnittstellen
    • Änderungsmanagement
    • Entwurfsverifikation
    • Basis für EMV Prüfung 
    • Anforderungen an KI


    Förderung
    Das Vorhaben wird gemäß der Förderrichtlinie des BMWI und Klimaschutz im Rahmen der Förderbekanntmachung „Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie für das Fahrzeug der Zukunft“ vom 20.11.2019 gefördert. 
    Das hier durchgeführte Projekt bezieht sich auf den Teilschwerpunkt „KI(Künstliche Intelligenz)-Verfahren in der Fahrzeugentwicklung bzw. „KI-Methoden in der Simulation“ mit einer Laufzeit von 3 Jahren.