CirQuality OWL

Mit nachhaltigen Ansätzen / zirkulärer Wertschöpfung Qualität, Innovationen und Märkte für Produkte und Dienstleistungen gestalten


Über CirQuality OWL setzen wir in den kommenden Jahren die folgenden Ziele um: 


zirkuläre Wertschöpfung entdecken - EU-Entwicklungen, Marktchancen, Best Practice Beispiele und deren Potentiale für Ostwestfalen-Lippe (OWL)
 
Regionales Capacity Building - Aufbau eines Wissens- und Erfahrungspools sowie eines Kompetenznetzwerks

Akteure qualifizieren - Qualifizierungsangebote insbesondere für Unternehmen: Veranstaltungen, Workshops, Erfahrungsaustauschgruppen, Pilotprojekte, Exkursionen  

Regionale Identität ausbauen - Entwicklung einer regionalen Strategie für die Chancen der zirkulären Wertschöpfung

Mehrwerte herausarbeiten - Studien- und Forschungsarbeiten zu ökonomischen, ökologischen und sozialen Mehrwerten der zirkulären Wertschöpfung

Ergebnisse transferieren - Auf OWL-, NRW- und Bundesebene in Bezug auf Ordnungspolitik, Wissenschaft und Innovationsentstehung

 


In diesem Rahmen bieten wir für Unternehmen die folgenden kostenfreien Angebote:  


Dafür treten wir mit einer starken interdisziplinären Gemeinschaft an!

 

  1. Energie Impuls OWL (Konsortialführer), Klaus Meyer
  2. InnoZent OWL, Michael Kemkes & Ulrike Künnemann
  3. Food Processing Initiative FPI, Norbert Reichl & Beate Kolkmann
  4. OWL Maschinenbau, Almut Rademacher & Dr. Angelika Kipp
  5. ZIG - Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL, Uwe Borchers
  6. Fachhochschule Bielefeld, Prof. Eva Schwenzfeier-Hellkamp & Fabian Schoden
  7. VDI OWL, Friederike David

 

„No waste - Schluss mit Abfallproduktion“ – das zumindest ist die Vision der Projektinitiatoren von CirQuality OWL für den Produktionsstandort Ostwestfalen-Lippe: vlnr.: Norbert Reichl (Food Processing Initiative FPI), Klaus Meyer, (Energie Impuls OWL), Uwe Borchers (ZIG - Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL), Almut Rademacher (OWL Maschinenbau), Friederike David (VDI OWL), Prof. Eva Schwenzfeier-Hellkamp (Fachhochschule Bielefeld), Ulrike Künnemann (InnoZent OWL), Foto: Frank Nitschke.

 

Unser Projektkonsortium wird von rund 60 weiteren Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützt >>>

 

CirQuality / Zirkuläre Wertschöpfung

Circular Economy oder auch „zirkuläre Wertschöpfung“ verfolgt das Ziel, eingesetzte Rohstoffe innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs an den Ursprung zurückzuführen und neu zu nutzen. Dabei wird der gesamte Wertschöpfungsprozess vom Produkt-Design bis zum Recycling erfasst. Der Begriff wird hierzulande oft als Kreislaufwirtschaft übersetzt, deren Prinzip auf dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz aus dem Jahr 1996 beruht. Das greift jedoch zu kurz., denn Circular Economy ist ganzheitlicher gedacht als nur im Zusammenhang mit Abfall und Recycling.


Bildquelle: thecirculareconomy.files.wordpress.com/2014/04/circular-economy.jpg, ELLEN MACARTHUR FOUNDATION

Die CE ist definiert durch die drei R-Strategie (Reduce, ReUse, Recycling): Mehr Material und Verbrauch zu reduzieren, mehr wieder- und weiterzuverwenden. Weiterhin sind die Möglichkeiten der Einsparung von Ressourcen groß. Repair, Refurbishment, Retrofitting, Remanufacturing sind nur einige der Methoden, die zur erheblichen Reduzierung von Material, Kosten und Emissionen führen. Während die USA und China hier schon sehr weit sind, ist gerade Remanufacturing, die Aufarbeitung gebrauchter Teile und Geräte zu oft besserer Qualität als der des Originalprodukts, in Deutschland noch ein „Hidden Giant“.

Das Prinzip Cradle to Cradle (C2C - wörtlich: „von Wiege zu Wiege“; sinngemäß: „vom Ursprung zum Ursprung“) verfolgt dieselbe Philosophie wie Circular Economy. Der Ansatz existiert bereits seit den 1990er Jahren und kennt zwei Kreisläufe: Entweder das Produkt besteht aus biologischen Nährstoffen, die in einen biologischen Kreislauf zurückgeführt werden oder es wird aus technischen Wertstoffen herstellt und in einem technischen Kreislauf gehalten. Für eine sogenannte C2C Zertifizierung werden die folgenden Kriterien bewertet:  

  • Materialgesundheit  
  • Kreislauffähigkeit
  • Einsatz von erneuerbaren Energien
  • verantwortungsvoller Umgang mit Wasser und
  • soziale Gerechtigkeit

 

Mit CirQuality OWL tragen wir zu den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine Nachhaltige Entwicklung bei:

 
  Bild: Maria Gershuni - Eigenes Werk, Gemeinfrei


Weitere Informationen >>>


Durchführungszeitraum: 17.09.2019 - 16.09.2022

Das Vorhaben Cirquality OWL wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie vom Land NRW gefördert.