Maschinendaten nutzen – mit Augen und Ohren

Mehrere Hundert elektrische Antriebe und viele Tausend Sensoren – die Zustandsüberwachung komplexer, räumlich verteilter und vernetzter Maschinen und Systeme wird immer herausfordernder und ist mit klassischen Methoden schon längst nicht mehr zufriedenstellend zu bewerkstelligen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Technischen Hochschule OWL schaffen Abhilfe: Innovative Sensor- und Informationsfusionsmethoden erlauben eine automatische Überwachung des Gesundheitszustandes technischer Systeme aller Art.

„Viele Köche mögen vielleicht den Brei verderben, das gilt jedoch nicht für die automatische Zustandsüberwachung komplexer Maschinen und Anlagen“, erklärt Professor Dr. Volker Lohweg, Institutsleiter am inIT und Experte auf dem Gebiet der Sensor- und Informationsfusion. „Das Einbeziehen vieler verschiedener Datenquellen, darunter neben Sensoren und Aktoren auch Prozessdaten, die aus den Datenbanken der ERP- und MES-Systeme der Anlagenbetreiber stammen, ist unerlässlich, um den Ist-Zustand moderner technischer Systeme zu erfassen“.

Dabei machen sich die Forscherinnen und Forscher des inIT gezielt eigentlich überflüssige Daten zu Nutze - die sogenannten Redundanzen, die aufgrund des Einsatzes vieler verschiedener Datenquellen anfallen.

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Quelle: CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT)