CORONA - Infos für Unternehmen


Dringende Anfrage des Bundesgesundheitsministeriums zur Herstellung von Infektionsschutzausrüstungen:
Vollständige Anfrage + Infos    -   Bedarfsbeschreibung


Corona wirbelt unser aller Arbeits-/Leben durcheinander. Schulen, öffentliche Einrichtungen und Geschäfte sind geschlossen. Ganze Unternehmen müssen in Quarantäne oder können durch unterbrochene Lieferketten oder gar Betriebsschließung ihren Geschäftsbetrieb und die Weiterbeschäftigung ihrer Angestellten nicht mehr aufrecht erhalten. 
In dieser beispiellosen Situation ist unsere Vorsicht und unser Zusammenhalt das Wichtigste.

Die Ausbreitung des Virus kann nur verlangsamt werde, wenn sich alle daran halten, möglichst soziale Kontakte zu vermeiden. Das InnoZent OWL Team befindet sich im Home Office, ist aber selbstverständlich per Telefon und E-Mail für Sie erreichbar. Alle kommenden Veranstaltungen sind abgesagt oder in den virtuellen Raum gelegt.

Trotz und gerade wegen der aktuellen Maßnahmen wird die kommende Zeit schwierig für alle und es werden viele Fragen zum generellen Verhalten, zu Ansprechpartnern in unterschiedlichsten Situationen und existentielle Fragen aufkommen.

Wir möchten Ihnen mit folgenden Links und Tipps eine kleine Übersicht geben an wen Sie sich wenden können und was man zur Zeit beachten sollte. 
Die Übersicht hat nicht den Anspruch vollständig zu sein. Wir werden sie regelmäßig erweitern und freuen uns auch, wenn Sie uns Links und Hinweise zusenden, die wir mit dem Netzwerk teilen können.

Bleiben Sie gesund!
 

Übersicht über die wichtigsten Informationsmöglichkeiten:

 

Wirtschaftsförderungen und weitere Institutionen der Kreise und Städte in OWL

 

Hotlines und Beratungsangebote deutschlandweit

  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
    Telefon: 030 18615 1515; Mo– Fr 9:00 bis 17:00 Uhr 
  • Tel.: 116 117 ärztlicher Bereitschaftsdienst 
  • Tel.: 0800 011 77 22 – die Nummer der unabhängigen Patientenberatung Deutschland 
  • Tel.: 030 346 465 100 – das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit 
  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung bietet die Behördennummer Tel.: 115 (www.115.de
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte gibt es ebenfalls einen Beratungsservice unter der Faxnummer 030 340 60 66 07, per Mail info.deafbmg.bund.de / info.gehoerlosbmg.bund.de und über Video mit dem Gebärdentelefon unter gebaerdentelefon.de/bmg/ 

 

Tipps für das Home-Office

Corona schränkt unser Leben ein und vor allem verändert es unseren Alltag und Arbeitsleben. Lange Zeit wurde die Möglichkeit zu Hause zu arbeiten weder gewünscht noch vorbereitet. Durch die aktuelle Lage sind auf einmal viele gezwungen, von jetzt auf gleich das Home Office zu planen und organisieren. Hier geben wir einige Tipps, wie das funktioniert. 

  • Richten Sie sich einen festen Bereich zu Hause ein, der zu Ihrem Büro wird. Das Sofa, Bett & Co sind Wohlfühl- und Entspannungsbereiche und sollen es auch bleiben.
  • Kleidung beeinflusst das Befinden. Sitzen Sie nicht im Schlafanzug vor dem Rechner! Gehen Sie wie gewohnt unter die Dusche und machen sich für die Arbeit fertig.
  • Setzen Sie sich feste Arbeitszeiten und Pausen! Nur so kann der Arbeitstag anfangen und auch enden. Partner, Kinder und Haustiere sehen Sie sonst in dieser Zeit auch nicht. Wenn Sie sich zwischendurch ablenken lassen und dafür Abends auf der Couch noch weitermachen haben Sie nie Feierabend!
  • Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Kollegen. Es gibt mehr als die klassische E-Mail und das Telefon. Nutzen Sie Chats und Videokonferenzen. Microsoft Teams, Slack, Zoom sind einige erprobte Anbieter.
  • Wichtig bei Telefon- oder Videokonferenzen: Störgeräusche minimieren! Wenn jeder das Radio laufen lässt und mit der Kekstüte knistert summieren sich die Geräusche zu einem großen Lärmpegel, der die Konzentration stört und einfach nervt.
  • In der Isolation zu Hause ist es umso wichtiger auch die kurzen Unterhaltungen an der Kaffeemaschine oder über den Bildschirm hinweg in den Tag zu integrieren. Wir sind soziale Wesen, ohne den kleinen Witz zwischendurch oder die Frage, wie der Film gestern war fehlt uns was!

Haben Sie noch mehr Tipps? Wir freuen uns, wenn wir mit Ihrer Hilfe die Liste ergänzen können! Schreiben Sie uns gerne eine Mail.

 

Was jeder tun kann

Die Mitarbeiter über Hygieneregeln und Umgang mit sozialen Kontakten informieren:

  • Regelmäßig die Hände mit Seife waschen, mind. 20-30 Sekunden, besonders nach Kontakt mit Türklinken, Haltegriffen … und mit Papiertüchern abtrocknen
  • In die Armbeuge husten und niesen
  • Nach dem Naseputzen das Taschentuch sofort entsorgen
  • mind. 1,5m Abstand zu anderen Personen halten und Menschenansammlungen meiden
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Oberflächen, Tastaturen, Telefonhörer, Türklinken, Schrankgriffe, Henkel von Kaffee- und Teekannen regelmäßig reinigen
  • Materialien wie Stifte nicht mit anderen Mitarbeitern teilen
  • Besteck, Tassen, Gläser, Teller, Kannen nicht mit anderen Mitarbeitern teilen
  • Besprechungen per Mail, Telefonkonferenz etc. organisieren
  • außerhalb des Unternehmens:
    • beim Einkaufen Bargeldlos bezahlen
    • auf mitgebrachte Dosen beim Einkaufen an der Frischetheke verzichten (aktuell gehen Experten nicht davon aus, dass eine Übertragung über Lebensmittel stattfindet!)
    • Griff des Einkaufswagen desinfizieren und nach dem Einkauf die Hände waschen
    • Soziale Kontakte gering halten

Wie können die Mitarbeiter informiert werden?

  • Rundmails
  • Intranet
  • Aushänge (empfehlen sich gut sichtbar an sensiblen Orte, wo Personen zusammenkommen)
  • Onlinekonferenz

Fragen für den Arbeitgeber:

  • Habe ich einen Pandemieplan?
  • Habe ich alle Mitarbeiter informiert?
  • Sind ausreichend Seife, Desinfektionsmittel, Einmalhandtücher vorhanden?
  • Habe ich Ersatzpersonal für Schlüsselpersonen? Was passiert, wenn eine Schlüsselperson ausfällt?
  • Welche Aufgaben können von Zuhause aus erledigt werden?
  • Welche Mitarbeiter sind besonders gefährdet, sich zu infizieren, weil Sie viel in Kontakt mit anderen Personen stehen?
  • Habe ich die Mitarbeiter informiert, bei Symptomen wie Fieber (ab 38 Grad), Husten, Halsschmerzen Zuhause zu bleiben? Krankschreibungen bis 7 Tage können in der aktuellen Lage auch telefonisch beim Hausarzt erfolgen.
  • Habe ich die Mitarbeiter informiert, bei positiv getesteten Personen im privaten Umfeld Zuhause zu bleiben?

Was tun, wenn im Unternehmen ein positiver Fall auftritt?

  • Die/den MitarbeiterIn freistellen und Kollegen aus dem Umfeld in häusliche Vorsorgequarantäne schicken; alle sollten eine Liste mit ihren Kontakten erstellen; das Gehalt wird nach BGB §615 fortgezahlt
  • Wenn ein Mitarbeiter positiv getestet wurde, wird das zuständige Gesundheitsamt die zutreffenden Maßnahmen festlegen
  • kreative Lösungen finden für Mitarbeitende, die …
    • … im Home Office Kinder betreuen
    • … sich um erkrankte Nachbarn kümmern

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bitte bleiben Sie gesund!